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Lafontaine und Gysi in München
Archiv - TIP Zeitung für Thailand
März 01, 2021, 08:47:00 *
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Autor Thema: Lafontaine und Gysi in München  (Gelesen 26580 mal)
khun lutz
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« Antworten #60 am: April 11, 2008, 08:54:31 »

Danke Ferdinand.
1. lasse ich mal so stehen, ist jedoch nur sehr schwer nachzuvollziehen (ich gehe davon aus, dass es nur eine Vermutung von dir ist)
   
2. Ist durchaus nachvollziehbar und klingt glaubwürdig. Wenn der Hintergrund dafür der Zerfall der DDR sein soll.  
Aber zu welchem Zweck sollte dann die DDR zerfallen? Was wären dafür die Interessenlagen gewesen?

« Letzte Änderung: April 11, 2008, 08:55:42 von khun lutz » Gespeichert
Ferdinand
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« Antworten #61 am: April 11, 2008, 09:03:41 »

@lutz

 
Zitat:
1.lasse ich mal so stehen, ist jedoch nur sehr schwer nachzuvollziehen (ich gehe davon aus, dass es nur eine Vermutung von dir ist)

So wird das z.B. von einem bekannten, westdeutschen Politiker (mir fällt der Name gerade nicht ein), in der Reportage ?Fall Deutschland. Abstieg eines Superstars“ und dem gleichnamigen Buch geschildert.

 
Zitat:
2.Ist durchaus nachvollziehbar und klingt glaubwürdig. Wenn der Hintergrund dafür der Zerfall der DDR sein soll.
Aber zu welchem Zweck sollte dann die DDR zerfallen? Was wären dafür die Interessenlagen gewesen?

Ist ja klar. Kalter Krieg, Antikommunismus, Wiedervereinigung.
Als potentielles Druckmittel.
Während Erich davon ausging er müsse nach dem bevorstehenden, entgültigen Sieg des Sozialismus sowieso nichts mehr zurückzahlen.  
Diese Kredite haben ja auch nicht den Zusammenbruch der DDR ursächlich ausgelöst, sondern evtl. lediglich beschleunigt.
 

Ferdinand


"Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode."
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« Letzte Änderung: April 11, 2008, 09:12:15 von Ferdinand » Gespeichert
khun lutz
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« Antworten #62 am: April 11, 2008, 09:16:25 »

Ferdi, ich will dich nicht in die Ecke treiben, mir geht es nur um die Sache.

Zum ersten, halte ich die Aussage des besagten Politiker für Schmarren, da A des öfteren politischer Besuch in der DDR gewesen ist, um sich ein Bild über die Situation zu machen, B  100.000-de westdeutsche Leute, jedes Jahr in der DDR zu Besuch gewesen sind und das real existierende Leben dort kennengelernt haben. Also OHNE Führung durch einen Politiker(DDR) in nur vorzeigewürdige Objekte.

Um die mögliche Beschleunigung des Zusammenbruchs der DDR geht es mir im 2. Punkt und dort speziell um die Frage, was waren die westdeutschen Interessenlagen für  einen Zusammenbruch oder die beschleunigung des Zusammenbruchs der DDR, was in der Sache auf?s gleich hinausläuft.
Ausserdem besteht ein weiterer Punkt, dass, so es diese Interessenlagen gewesen sind, eine Rückzahlung des Kredites von vornherein ausgeschlossen werden musste und somit wieder die Frage in den Raum stellt, WARUM das ganze?

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Ferdinand
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« Antworten #63 am: April 11, 2008, 09:31:06 »

@lutz

 
Zitat:
Zum ersten, halte ich die Aussage des besagten Politiker für Schmarren

Nein, ich kann mir schon vorstellen dass die Aussage des westdeutschen Politikers zutrifft.
Es ist glaubhaft, wenn sie sagen dass sie die Gesamtheit der katastrophalen Situation vorher nicht überblickt haben.
Für die Wiedervereinigung und den Wiederaufbau eines durch den Kommunismus zugrundegerichteten Landes gab es bis dahin ja auch keine historischen Vorbilder.

Die Südkoreaner haben heute schon Angst dass der Laden in Nordkorea zusammenbricht.


 
Zitat:
...WARUM das ganze?

Habe ich doch geschrieben.

Jetzt nicht auf dich bezogen, aber bisher habe ich einige wenige Unterhaltungen mit ehemaligen DDR-Bürgern geführt.
Unterm Strich erscheinen mir einige seltsam weltfremd.
Manche hören sich immer noch irgendwie an als wären sie gerade frisch auf dem Planeten eingetroffen.


Ferdinand


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« Letzte Änderung: April 11, 2008, 09:32:20 von Ferdinand » Gespeichert
khun lutz
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« Antworten #64 am: April 11, 2008, 09:50:35 »

Ferdinand, nix für ungut. So wichtig ist es mir nicht.
Ich wollte auf eine bestimmte Antwort hinaus, die jetzt, aufgrund der Feststellungen hätte folgen müssen, du zierst dich, aber das ist OK. Darum schrieb ich imletzten Posting, das es nicht gegen dich geht und ich dich nicht in die Ecke treiben will, sondern lediglich versuchen will, etwas Licht ins Dunkel der allgemeinen Voreingenommenheit und in die Phrasen der "Sieger" zu bringen.
Kein Problem, danke trotzdem für deine Antworten.
Gruss Lutz

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khun lutz
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« Antworten #65 am: April 11, 2008, 10:31:52 »

Ups, jetzt sehe ich ganz versteckt das Wort WIEDERVEREINIGUNG. Somit war mein vorzeitiges Ausklinken unbegründet und du zierst dich doch nicht.
Fakt/Vermutung: Wiedervereinigung

Wozu eine Wiedervereinigung?
Nach welchem Strickmuster (wohlgemerkt die Planung der WV)?
Wer bringt die Kosten auf?
Wie werden diese Kosten aufgefangen und verteilt?
Welchen Nutzen bringt die WV wem und wann?

Alle Fragen beziehen sich auf die GEPLANTE WV, so diese erreicht werden kann (wir sind noch beim Strauss-Kredit).
Lutz

« Letzte Änderung: April 11, 2008, 10:33:26 von khun lutz » Gespeichert
Ferdinand
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« Antworten #66 am: April 11, 2008, 11:00:37 »

@lutz

Von 1945 bis 1990 war mal was das sich ?Kalter Krieg“ nannte.
Das heisst West und Ost bekämpften sich gegenseitig mit allen Mitteln.
Beide Systeme strebten den Sieg über das jeweils andere System an.

Ausserdem war für manche Deutsche die Wiedervereinigung des deutschen Vaterlandes das Ziel. Wiedervereinigung im Zuge des Sieges gegen den Kommunismus natürlich.

Zitat Adenauer:

Lieber das halbe Deutschland ganz als das ganze Deutschland halb.


Ferdinand


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khun lutz
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« Antworten #67 am: April 11, 2008, 11:07:18 »

Ferdi, das weiss ich doch alles. Mir geht es um etwas ganz wesentliches.
Es geht mir um die Wiedervereinigung.
In einem anderen Thread laufen bezüglich der Renten ähnliche Geschichten ab, du bis auch in diesem Thread und weisst was ich meine. Hier Rentenzahlungen "ohne" Beitragszahlung.
Mir geht es um einige Klarstellungen, da von vielen alles durch eine Röhre gesehen wird und die vielen Informationen links und rechts des Weges, einfach übersehen werden. Oder einfach übersehen werden wollen, weil nicht alle davon schön sind und schon garnicht in die heile Welt in manchen Köpfen passen wollen.

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Ferdinand
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« Antworten #68 am: April 12, 2008, 12:21:33 »

@lutz

Ich sage doch nicht dass die Ossis schlecht sind, oder dass die Osthilfe ungerechtfertigt wäre.
Lieber gebe ich einem Deutschen aus den neuen Bundesländern 50 € als einem Asylanten oder ausländischen Harz4 Empfänger 5 Cent.

Mir ist auch klar dass der Kapitalismus Probleme aufwirft.
Aber solche Geschichten aus der Geisterbahn des Kommunismus kommen bei mir nicht an.


 
Zitat:
... und weisst was ich meine. Hier Rentenzahlungen "ohne" Beitragszahlung.

Ich weiss nicht ob ich weiss was du meinst.

Wenn die Beiträge aufgefressen sind dann sind sie weg.
Dann kann man sich ewig hinstellen und sagen, ?ja aber ich hab doch eingezahlt!“. Sie kommen nicht wieder.
Das begreifen unsere Westrentner aber auch nicht.


Es ist ja in Ordnung dass die Ossis Rente beziehen. Sie können ja in vielen Fällen nichts dafür im kommunistisch besetzten Teil Deutschlands gelebt zu haben.
Aber dann können sich nicht behaupten Kommunismus/DDR war super, Kapitalismus voll scheisse.
Während gleichzeitig der Klassenfeind ihre Rente bezahlen muss, weil der Kommunismus-Schrott an sich selbst zusammengebrochen ist.  


Ferdinand  


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« Letzte Änderung: April 12, 2008, 12:37:36 von Ferdinand » Gespeichert
khun lutz
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« Antworten #69 am: April 12, 2008, 12:44:39 »

Ferdi, es geht nicht um dich oder irgendwelche Aussagen von dir.
Es geht um eine allgemein verbreitete Einstellung zu diesem ganzen Ost West Thema. Sie sind oft nur einseitig und meist ohne background.
Jetzt wo die Kassen leer sind, kommen immer öfter, ganz Schräge Darstellungen bezüglich der Wiedervereinigung zu Tage, die A nicht fair sind und B einer Grundlage entbehren. Nur ein Bruchteil der Westdeutschen ist sich z.Bsp.im klaren, dass ALLE Steuerzahler und das meint auch den gemeinen OssI, den Solibeitrag zahlen etc.
Hat aber wie gesagt, überhaupt nix mit dir zu tun. Du wärest nur meiner Meinung nach der einzigste im Forum, mit dem man sachlich an die Sache rangehen könnte.

"...Das begreifen unsere Westrentner aber auch nicht. "
Da bringst du schon ein schönes Beispiel, über die Begriffsstutzigkeit oder den Unwillen oder die Unfähigkeit, solche Dinge nachvollziehen zu können.

Ich muss jetzt eh einen Abgang machen, da ich bis vor ein paar Stunden noch der vollen überzeugung gewesen bin, dass heute Dienstag ist und ich heute hätte ein Forumsmitglied in Bkk treffen sollen, was ich nun schleunigst morgen nachholen muss.
War mir trotzdem eine Ehre, heute mit dir ein wenig darüber zu "diskutieren".
Lutz

PS: Ich würde aber gerne am Thema dranbleiben wollen.

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Ferdinand
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« Antworten #70 am: April 12, 2008, 12:50:12 »

PS.:

Ansonsten sollen die überzeugten DDR-Bürger konsequent sein und West-Rente und West-Hartz4 ablehnen und unter Eigenregie in Mecklenburg-Vorpommern eine landwirtschaftliche Kolchose aufmachen.
Mit Marx und Lenin Portrait im Büro von mir aus.
Hom80 kann dann ja alles ideologisch überwachen.
Wenn sie erfolgreich sind bin ich der erste der ihnen gratuliert. [Zwinkernd]

Ferdinand


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« Letzte Änderung: April 12, 2008, 12:52:26 von Ferdinand » Gespeichert
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« Antworten #71 am: April 12, 2008, 01:13:31 »

Zitat:
Original erstellt von: Ferdinand


Wenn sie erfolgreich sind bin ich der erste der ihnen gratuliert. [Zwinkernd]


Und ich der zweite.

_________________________________________________________________________

Wenn ich mich hier zum Deppen des Forums machen will, dann kann ich das auch selber.

Copyright KHUN LUTZ
« Letzte Änderung: April 12, 2008, 07:04:58 von WHelmut » Gespeichert
khun lutz
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« Antworten #72 am: April 12, 2008, 01:58:15 »

Hallo Ferdinand,

also zum einen haben die Ossis auch ihre Beiträge in einen Rententopf eingezahlt, wenn auch in der DDR und dieser Topf nicht mehr existent ist,  womit das gern benutzte Argument, die haben ja nix einbezahlt und bekommen die volle Rente ausgezahlt, widerlegt wäre.

Das die Wiedervereinigung technisch in die Hose gegangen ist, ist wohl schwer den Ossis anzulasten, da die Politik der Wiedervereinigung unter Kohl in der BRD gesteuert wurde.

Das die BRD (Politik) ein Interesse an der Wiedervereinigung hatte, haben wir festgestellt.

Das die BRD vieleicht nicht das enormen Investment richtig eingeschätzt hatte, kann wohl auch nicht dem Ossi/den Ossis angelastet werden.

Das die BRD sich für die bestehenden Transferzahlungen als Aufbaumodell entschieden hat, ist abermals dem Ossi/den Ossis nicht anlastbar.

Das nun in einigen Bereichen in den NBL, nach 17 Jahren "Aus/Aufbauphase" ein technisch höherer Standard an Technik und Infrastruktur besteht, ergibt sich allein aus der Tatsache der Strategie der Wiedervereinigung und den Transferzahlung zum Wiederaufbau nach westlichem Standard und ist abermals dem Ossi/den Ossis nicht anlastbar.

Es dürfte für einige beruhigend sein, zu wissen, dass es in den NBL noch genügend Landstriche gibt, in denen nichts aber auch garnichts an Infrastruktur und Wiederaufbau vorfindbar ist, in denen bereits eine "Entvölkerung" stattgefunden hat, weil die Jugend dort hinsichtlich beruflicher oder auch nur ausbildungstechnischer Möglichkeiten, die Flucht ergriffen hat und dort nunmehr nur noch Rentner leben.

Wenn die BRD eine Wiedervereinigung NICHT gewollt hätte und somit auch keine Lösung zur Finanzierung finden müsste, dann wäre diese nicht vollzogen worden.
Viele Ossis haben sie gewollt, aber die BRD hat sie unter IHRER eigenen Verantwortung entschieden und vollzogen.

Sich als Wessi und damit angehöriger der BRD und Wähler der CDU (damals VOR der Wiedervereinigung) darüber jetzt aufzuregen, ist nicht nur billig und unfair, sondern zeugt auch von eingeschränkter Wahrnehmungsfähigkeit.

PS: Ferdinand, so schlecht können nicht alle Produkte aus DDR Produktion gewesen sein, da die BRD genügend dieser Produkte hat eingekauft/resp. in der DDR von den faulen, unfähigen, an Schrottmaschinen produzierenden Ossis hat ausführen lassen.

Es gibt derzeit nur EIN (BRD)Grundgesetz, nachdem alle deutschen Einwohner gleich zu behandeln sind. Will dem irgendeiner hier im Forum wiedersprechen???
Das bezieht sich auch auf die Sozialansprüche, wobei dort ja schon eigenartiger weise, mit zweierlei Mass gemessen wird (Ost-West), welches als solches schon eine staatliche Diskriminierung darstellt.
Lutz


« Letzte Änderung: April 12, 2008, 02:04:52 von khun lutz » Gespeichert
Ferdinand
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« Antworten #73 am: April 12, 2008, 02:58:46 »

@lutz

Alle die von dir jetzt aufgezählten Punkte widersprechen weder den von mir getätigten Aussagen noch stehen sie damit in direktem Zusammenhang.

Meine Aussage ist zusammengefasst:

1.
Kommunismus/DDR System war Schrott und hat nicht funktioniert. Ansonsten gäbe es die DDR noch, oder das gesamte Deutschland würde heute DDR heissen.  
Das ist nicht zu leugnen.

2.
Kommunismus/DDR/Ostblock wurde weder von aussen sabotiert, noch wurde sein Zusammenbruch durch irgendwelche ausländischen Kräfte, Spione oder Kriegseinwirkung verursacht.

3.
Die ehemaligen DDR Bürger sind in die BRD geflüchtet, kein Wessi ist von West nach Ost über die Mauer gesprungen, von einer Hand voll RAF Terroristen abgesehen.
Das ist unbestreitbare Tatsache.  

Daraus folgere ich:

Ein ehemaliger DDR-Bürger, sofern er ernst genommen werden will, kann heute nicht behaupten die DDR war super und Marktwirtschaft und Westen ist scheisse.
Aber gleichzeitig vergessen dass der Westen und die Marktwirtschaft ihm heute die Rente, das Hartz4 und somit die Plattform für seine Ostalgie und kommunistischen Dolchstosslegenden bezahlen muss, da von dem von ihm hochgelobten DDR-Schrottsystem nichts mehr übriggeblieben ist.  

Ich bin weder gegen die Osthilfe noch gegen die Wiedervereinigung.
Es ist klar dass die BRD bei der Wiedervereinigung Fehler gemacht hat. Teils weil es dafür kein historisches Vorbild gab, teils aus naiven Vorstellungen, teils aus Wunschdenken oder Sachzwängen.

Der ehemalige DDR-Bürger kann heute jedoch nicht mit dem Wessi beleidigt sein, weil sein eigener DDR-Schrott zusammengebrochen ist, oder sogar noch versuchen im nachhinein dem Wessi durch die Hintertür das Versagen des eigenen DDR-Systems anzulasten.

Ich sehe an manchen Oststammtischen immer wieder eine irrationale Trotzreaktion bzw. eine beleidigte, weinerliche Beharrung.
Nachdem der ganze Schrott zusammengebrochen und nichts mehr da ist, sind inbrünstig hervorgebrachte Bekundungen ?Ja aber ich hab doch eingezahlt!“, allenfalls noch fürs Protokoll interessant.
Nebenbei erwähnt gilt das genauso für Westrentner.  

Ferdinand


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« Letzte Änderung: April 12, 2008, 03:04:09 von Ferdinand » Gespeichert
khun lutz
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« Antworten #74 am: April 12, 2008, 03:28:45 »

Ferdinand.
Ich muss es zum dritten Mal wiederholen, Es geht NICHT um/gegen dich.

Es geht um den Tenor, der sich breitmacht und dieser hat keine Grundlage und ist vor allem ziemlich einseitig. Klar gibt es auch unter den Ossis Idioten, die einiges nicht peilen.
Heute hat "Manfred unter Tango" ernsthaft behauptet, man sollte die Transferleistungen einstellen, da sie keinen Bezug haben. Das ist so ein besagter Tenor, von dem ich hier schreibe.

Einen Widerspruch gegen deine letzte Aussage möchte ich noch wagen, obwohl wir das Anfang des Jahres schon einmal hatten.
Ich meine, es wurde gezielt gegen den Ostblock versucht zu sabotieren und es wurde in allen wichtigen Dingen, insbesondere den mit Entwicklung und Fortschritt zusammenhängenden Dingen, intensiv boykottiert.
Aber wie gesagt, das hatten wir schon als Thema.
Letztlich bleibt trotzdem festzustellen, dass in der DDR nicht alles schlecht gewesen ist, insbesondere in sozialen Bereichen, genauso wie in der BRD/Deutschland, nicht alles gut ist.
Lutz

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