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China - Tibet - Der Westen
Archiv - TIP Zeitung für Thailand
März 01, 2021, 07:56:20 *
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Autor Thema: China - Tibet - Der Westen  (Gelesen 21493 mal)
Ferdinand
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« Antworten #15 am: März 22, 2008, 12:08:42 »

@khun lutz

Danke für das Lob.
Hier halte ich mich ja noch schwer zurück, aus Rücksicht auf die Befindlichkeiten vieler Forenteilnehmer.

Vor kurzem habe ich seitenlang mit einem Amerikaner über europäische Geschichte diskutiert, auf Englisch.
D.h. ich habe ihm seitenlang sachliche Argumente geliefert und er antwortete mit den üblichen Worthülsen.
Als ich ihn unter anderem fragte was er denn davon hielte, wenn die USA einen Krieg verlöre und die Sieger die vormals mexikanischen Südstaaten der heutigen USA, an Mexiko zurückgeben würden.
Die einzige Antwort die ihm, typischerweise, darauf einfiel:

?Proves my Point, you’re definitely a Neo Nazi.”

[Lächelnd]
Nazi ist halt im Zweifel immer der Andere.

Ferdinand


"Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden."
Oswald Spengler
« Letzte Änderung: März 22, 2008, 12:11:02 von Ferdinand » Gespeichert
hom80
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« Antworten #16 am: März 22, 2008, 12:56:53 »

Wie würdest du denn bitte einen NAzi aus dem Deutschland von 1933-45 und einen aus deinem eigenem VErständnis heraus definieren?
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Ferdinand
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« Antworten #17 am: März 22, 2008, 01:29:56 »

@hom80

Das habe ich doch schon zig mal hier dargelegt.
Ich erläutere zwar gerne meine Meinung, aber dass ich wie du, wie ein von der Frohen Botschaft beseelter Zeuge Jehova, tausendmal das gleiche predige, so ist es dann doch nicht. [Smiley]

Ferdinand  


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hom80
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« Antworten #18 am: März 22, 2008, 06:49:50 »

Muss ich wohl verpasst haben.
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hupe
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« Antworten #19 am: März 23, 2008, 01:00:44 »

China hat eine ?entschlossene Niederschlagung? der tibetischen Protestbewegung angekündigt. Ausserdem erwägt China, an der Olympiade keine Live-übertragungen zu senden.

China jagt Tibeter mit Foto-Fahndung. Unterdessen spricht selbst der Präsident des Europäischen Parlaments von einem Olympia-Boykott.

Die Pekinger Behörden setzten ein weiteres Mal ihre Angaben zu den Todesopfern der Unruhen vom 14. März in der tibetischen Hauptstadt Lhasa herauf. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, dass fünf weitere Bewohner und ein Polizist ihren Verletzungen erlegen seien. Dadurch sei die Zahl der Toten auf 22 gestiegen. Nach Angaben der tibetischen Exilregierung kamen bei den Unruhen 99 Tibeter in Lhasa und 19 in der Provinz Gansu ums Leben.

Der Sprecher des Aussenministeriums, Qin Gang, verurteilte jede Unterstützung für die ?Dalai-Clique? - damit bediente sich das Ministerium erneut des Sprachgebrauchs der blutigen Epoche der Kulturrevolution.

Das chinesische Organisationskomitee der Olympischen Spiele hat offenbar beschlossen, während der Sportveranstaltungen im August keine Live-übertragungen vom symbolträchtigen Platz des himmlischen Friedens zuzulassen. Die Entscheidung, die eine herbe Enttäuschung für die Fernsehsender bedeuten würde, sei aber noch nicht endgültig. Auf dem riesigen Platz im Herzen Pekings wurde 1989 die Demokratiebewegung blutig niedergeschlagen.


Quelle: AP  
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Illuminati

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« Antworten #20 am: März 23, 2008, 07:03:48 »

Hallo,

das was mir besonders an diesem Thema auffällt, ist die Rundreise des Dalai und das Treffen mit diversen westlichen Politikern z.B mit unserer aller Kanzlerin, vor ein paar Wochen.

Kurze Zeit später beginnen Unruhen in Tibet - und die Weltpresse ist natürlich sofort am Ort des Geschehens - fast parallel dazu wird der Kosovo unabhänig unter dem Schutzschild der Nato -- aber das sind garantiert alles nur Zufälle [8D] vermutet einer der glaubt der Mensch denkt Gott  [?] h(l)enkt.

So nebenbei geht die 5 grösste Bank in USA über den Jordan - unser Deutsch Banker Joe (aus der Schweiz) Ackermann findet am Besten die ganzen Bankenverluste  gleich zu sozialisieren - geteiltes Leid ist halbes Leid -- aber diese Sachen hab ich alle nur geträumt - morgen ist ein neuer Tag - der Slogan an alle Schafe lautet: Immer den Kopf schön gebeugt halten und Gras fressen - in diesem Sinne - Frohe Ostern - und gute Nacht


Gruss

"Demokratie ist nur ein Trick, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell über die Ohren zu ziehen."

Karlheinz Deschner
« Letzte Änderung: März 24, 2008, 12:44:44 von Illuminati » Gespeichert
hmh.
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« Antworten #21 am: März 23, 2008, 09:20:57 »

Zitat:
Original erstellt von: Illuminati was mir besonders an auffällt, ist die Rundreise des Dalai vor ein paar Wochen.

Kurze Zeit später beginnen Unruhen in Tibet - und die Weltpresse ist natürlich sofort am Ort des Geschehens
Da ist gar nix besonderes dran. Vor der Olympiade wimmelt es in China von Kollegen, die sich vor den Spielen (oft auch noch auf bezahlten Pressetouren) erst noch mal kundig und akklimatisiseren wollen.

Ohne die Spiele wäre jetzt so gut wie keiner dort und in Lhasa schon gar nicht. Ohne Vorwand, d. h. von vornherein feststehenden Termin, reisen Journalisten, von schlecht bezahlten Abenteurern abgesehen, nämlich kaum.

Von den Auswirkungen der Flutwelle nach dem Seebeben zu Weihnachten vor ein paar Jahren hörte man ja auch fast nur aus Thailand was, weil dort sowieso immer viele Journalisten rumhocken, zumal zur Hochsaison auf Urlaub, während aus den viel mehr betroffenen Gebieten kaum Nachrichten bis zu uns vordrangen. Sowohl ARD als auch ZDF und viele Privatsender hatten in der Hauptsaison (zugleich Sauregurkenzeit) nicht nur zufällig irgendwelche Mitarbeiter, sondern (in Phuket) Redakteure vor Ort. Alle Berichte kamen aus Phuket, schon aus Khao Lak kam wenig bis fast gar nix.

Ergo die Spendenbereitschaft der mitfühlenden Deutschen: Was für ein widerwärtiger Kampf um die "Waisenkinder", die es in Wirklichkeit in den dortigen Grossfamilien sowieso fast nie gab. Und wenn doch mal eines (also ein echtes Waisenkind, das wirklich alles verloren hat) da sein sollte, sorgt hier traditionell das Königshaus dafür: Garant für eine sichere Zukunft.

Aber den Schlangestehenden Spendensäcken wurden selbstverständlich sofort überall "Waisenkinder" präsentiert. Ich fand es zum Teil einfach nur noch widerlich.

Denn dort, wo viel grössere Not herrschte und hunderttausendfacher Tod, wie etwa auf Sumatra ... aber was soll man gross weitererzählen:

Ohne Presse keine Bilder, keine Berichte, kein Interesse, keine Aufregung, keine (kaum) Spenden.

Das gilt überall: über Palästina wird jeden Tag ausgiebig berichtet bis zum letzten Steinwurf irgendeines aufgehetzten Bengels.

Die Kollegen hocken in ihren bequemen klimatisierten Hotels in Jerusalem, fahren mit Presseausweis nach dem Frühstück per Eskorte beschützt mal eben schnell nach Palästina rüber, schiessen innert zwei Stunden tolle Aufnahmen oder zerren ein paar gefährlich aussehende Typen vor die Kamera, die ihnen genau das sagen, was sie eigentlich schon vorher hätten schreiben können. Nachrichtenwert gegen Null.

Zum Nachmittagskaffee sind alle wieder im Hotel und Abends ist die "aktuelle" Reportage daheim im Pantoffelkino.

Kaum ein Schwein, auch kaum ein Journalist, interessierte sich dafür, wenn im Sudan, in Honduras oder im Kongo das genau gleiche passierte.

Mit Verlaub, dort passiert ständig hundertfach und tausendfach Schlimmeres!

Das Problem ist nur: Die Kollegen lieben überwiegend überhaupt keine Buschtoiletten und den Abend ohne Dauquiri an der Bar ausklingen lassen, ist ja auch irgendwie blöd.

Es gibt auch andere Kollegen, ich kenne sogar ein paar, aber bei den meisten sieht's leider genau SO aus, wie oben beschrieben.

Und auch die Ferdinands = hom80s = M. R.'s dieser Welt hocken doch viel lieber bequem unter ihren gut klimatisierten Heiligtümern und verstaubten Büchern aus der Vergangenheit, blasen immer wieder in die gleichen uralten Hörner, käuen die schon millionenfach wiedergekäuten Argumente wieder, als dass sie mal ihren Hintern hinaus in die Welt bewegen. um mal wirkliche neue, eigene Themen zu entdecken.

Zum Beispiel das wirkliche Leben.
« Letzte Änderung: März 23, 2008, 09:22:10 von hmh. » Gespeichert
Ferdinand
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« Antworten #22 am: März 23, 2008, 09:44:04 »

@hmh

 
Zitat:
Und auch die Ferdinands = hom80s = M. R.'s dieser Welt... als dass sie mal ihren Hintern hinaus in die Welt bewegen. um mal wirkliche neue, eigene Themen zu entdecken.

Zum Beispiel das wirkliche Leben.


Das war ja wohl jetzt ein ziemlich sinnfreier Zusatz.
Als bräuchte ich deine geistreiche Anleitung um irgendetwas zu entdecken oder mir das Leben zu erklären.
Besser du beschränkst dich auf den sachlichen Anteil deiner Beiträge und verkneifst dir solche überflüssigen Spirenzchen.
Sonst könnte es evtl. dazu kommen dass ich mir auch mal einen lustigen Kommentar zu deinem Leben überlege.

Ferdinand


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« Letzte Änderung: März 23, 2008, 09:50:55 von Ferdinand » Gespeichert
hmh.
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« Antworten #23 am: März 23, 2008, 09:54:42 »

Zitat:
von Ferdinand: Besser du verkneifst dir solche überflüssigen Spirenzchen.
Sonst könnte es evtl. dazu kommen dass ich mir auch mal einen lustigen Kommentar zu deinem Leben ausdenke.
Tus doch, Zeit hast Du ja übergenug, wie auch andere Privatiers und Frührentner hier in Thailand.

Denkst Du, es interessiert mich auch nur die Bohne, wenn sich irgendein anonymer Indianer in China, Brasilien oder Nakluea einen "lustigen Kommentar über mein Leben ausdenkt?" Oder dass ich davon mehr als eine Zeile anlesen oder gar drauf reagieren würde?
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Ferdinand
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« Antworten #24 am: März 23, 2008, 09:59:34 »

@hmh

Suchst du Streit oder Anschluss, oder weshalb laberst du Leute im Forum häufig so komisch und unmotiviert von der Seite an?
Ich streite im Forum auch viel und gerne, aber wenn, dann um Sachfragen und nicht so persönlichwerdend wie du.
Ich glaube du hast einen übersteigerten Geltungsdrang.

Ferdinand


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« Letzte Änderung: März 23, 2008, 10:05:20 von Ferdinand » Gespeichert
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« Antworten #25 am: März 23, 2008, 11:49:15 »

@hmh schreibt;
Zitat:
Kaum ein Schwein, auch kaum ein Journalist, interessierte sich dafür, wenn im Sudan, in Honduras oder im Kongo das genau gleiche passierte.

fällt dir nichts auf bei der beobachtung von @Illuminati ?
siehst du keine Zusammenhänge im Globalen Spiel ?

...aber mit billiger Anmache gegenüber Membern bist du wirklich schnell zur Stelle [xx(]
lässt auf jeden Fall tief blicken

Ciao..von einem Indianer

NET NEWS GLOBAL
Die Sicherheit ist auf der Ebene des Geldes nicht zu finden
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Illuminati

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« Antworten #26 am: März 24, 2008, 12:31:36 »

Hallo,

@hmh
ich finde im Grossen und Ganzen deine Beiträge ganz ok - und deine Einlassungen zu den politischen Verhältnissen z.B in TH gehen auch in Ordnung - nur ein Problem sehe ich klar und das ist die selektive Wahrnehmung. Ich weiss nicht wie lange du schon schwer punkt mässig in Asien lebst - ich vermute jetzt einmal schon längere Zeit, denn ich vermisse eine Reflexion der geänderten und sich rapide verändernden Verhältnisse in EU und USA. Die viel beschworene thailändische Korruption ist in EU mittlerweile weitaus staatstragender vor allem wenn man die absoluten Dimensionen berücksichtigt - und die Abzocke gegenüber der Farangs ist jedem Staatsbürger in D als Steuerknecht und Sonderabgabenleistender zur 2. Haut geworden. Einzig die Hoffnung der auch nicht mehr sicheren Rente auf Auszahlung derselben, hält unsere Staatsbürger  noch bei Laune - und das auch nur weil ihre auf Pisa Test getrimmten und diplomierten Schulabgänger das Mathematik Verständis verloren gegangen ist - einfaches Nachrechnen würde genügen , was hab ich ein bezahlt und was bekomme ich zurück.

Hier in EU ist die thailändische Mentalität aus - nach denken - resultiert - buat hua - nicht erst seit gestern staatstragendes Verhalten das entsprechend honoriert wird.

Der thailändische Lohn ist hier auch schon angekommen - 1 Euro Job - mit starken Wachstumsraten und die immer weniger werdenden Besserverdiener werden auch bald an die Leine genommen.

Für viele Journalisten wird es vielleicht bald ergiebiger aus den Gettos des Westens zu berichten - als über die umfallenden Säcke Reis aus Asien, denn die gesponserten Ferien werden bald ein Ende finden.

Es macht auch keinen Sinn über die Fragwürdigkeit mancher asiatischer Eigenheiten zu lamentieren - es wird ja keiner gezwungen dort zu leben und alle die, die mangelnde Rechtssicherheit bemängeln, haben offensichtlich Probleme sich der dortigen Kultur anzupassen - wohlgemerkt - wir sind dort die Ausländer.

Wie gesagt es wird kein Ausländer gezwungen dort zu leben - und Leute die von dort zurückkommen in den heimeligen Sozialstaat werden schon bald aus ihren Tagträumen aufwachen.

Was die Chinesen mit Tibet oder die Tibeter mit China machen, geht uns im Westen ein Sche...... an - alles andere ist nur Heuchelei. Wer hat in den letzten 100 Jahren die meisten Soldaten in andere Länder geschickt, wohl weislich ohne Kriegserklärung sondern  um die Demokratie einzuwählen.....

Die ganzen Pressemeldungen sind mittlerweile zu einer weltweiten Soap verkommen. In einem Werbeclip ist mehr Wahrheit enthalten als in Nachrichten - z.b Tagesschau . Jeder der noch gutes Geld verdienen will in diesem Umfeld - muss sich damit abfinden und es akzeptieren oder Aussteigen - nur wohin?

Diese ganze gesabbere von den Optimisten ist eine Verleugnung des Istzustandes - niemand will das Ergebnis ernten das gesät worden ist, jeder versucht einen Aufschub zu erreichen mit der Hoffnung, dass der Kelch an ihm vorüber zieht.

Das alles passt zu Thai typischem Verhalten - jeder Westler kritisiert es und  bemerkt nicht wie es ihn mittlerweile beherrscht -
ein Blick in den Spiegel würde genügen.

Gruss




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Karlheinz Deschner
« Letzte Änderung: März 24, 2008, 12:36:12 von Illuminati » Gespeichert
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« Antworten #27 am: März 24, 2008, 01:32:37 »

Strategie der Spannungen
US-Politikerin Nancy Pelosi trifft Dalai Lama: ?Unser Karma? ist, Tibet zu unterstützen.
China verbittet sich jegliche Einmischung von aussen
Von Rainer Rupp


Der Dalai Lama verliere innerhalb seiner Anhängerschaft zunehmend an Einfluss, weil er nur die Autonomie und nicht die Unabhängigkeit Tibets fordere, berichtete am Freitag die New York Times aus ?Klein Tibet?, wie das nordindische Bergstädtchen Dharamsala genannt wird, weil sich dort der Sitz der selbsternannten ?Exilregierung? der chinesischen Himalaja-Provinz befindet.
Daher stelle sich ?die Frage, ob der Dalai Lama den Draht zu seinem Volk verloren? habe?
Es scheint, als sei das Flaggschiff der US-Medien frustriert, weil der Dalai die separatistischen Kampfrufe nach Tibets ?Freiheit und Unabhängigkeit? und für ?den Tod? des chinesischen Präsidenten Hu Jintao nicht offen genug unterstützt. Derweil schüren die Sprecher der ?Exilregierung? das Feuer mit Geschichten über angebliche chinesische Greueltaten bei der Niederschlagung der von tibetischen Separatisten und Rassisten begangenen Gewaltexzesse gegen ihre chinesischen Mitbürger.

Während China sich in dieser aufgewühlten Situation jegliche ausländische Einmischung verbittet, hat die Sprecherin der demokratischen Mehrheit im Repräsentantenhaus des US-Kongresses, Nancy Pelosi, dem Dalai Lama am Freitag in Dharamsala einen Besuch abgestattet und ihm die Unterstützung Amerikas zugesagt:
?Es ist unser Karma (Bestimmung), dem Volk Tibets zu helfen?, provozierte sie Peking. Die internationale Gemeinschaft forderte sie auf, ?Chinas Unterdrückung in China und Tibet zu verurteilen, sonst haben wir jegliches moralisches Recht verloren, uns woanders in der Welt für die Menschenrechte einzusetzen?. Zugleich verlangte die Stimme der Europäischen Konservativen aus Brüssel, ?Tibet die Kosovo-Behandlung zu geben?, um ihm ?zur Unabhängigkeit zu verhelfen?. Allerdings kritisiert das Blatt US-Präsident Bush wegen seines Zauderns, weil er einerseits ?Kosovo mit Waffen versorgen?, aber, ebenso wie die europäischen Regierungen, öffentlich nichts für Tibet tun will.

Tibet ist mindestens seit 700 Jahren ununterbrochen eine Provinz Chinas gewesen, das belegen Zigtausende von historischen tibetanischen und chinesischen Dokumenten in Peking, Nanking und Lhasa. Keine Regierung der Welt hat je Tibet als unabhängigen Staat anerkannt. Selbst Jawaharlal Nehru, der Premierminister des China nicht unbedingt freundlich gesinnten Indiens, hat in seiner Rede von Lok Sabba im Jahre 1954 gesagt: ?Soweit ich weiss, hat seit Jahrhunderten kein fremdes Land Chinas Souveränität über Tibet je in Frage gestellt?. Das änderte sich erst 1959.

In dem 2002 in den USA erschienen Buch ?Der geheime Krieg der CIA in Tibet? erzählen die beiden Autoren –Kenneth Conboy von der neokonservativen Heritage Foundation und James Morrison, ein US-Army-Ausbilder für die CIA – stolz und im Detail, wie die CIA Tibets sogenannte Unabhängigkeitsbewegung gegen das böse kommunistische China aufgebaut hat. Dort ist auch nachzulesen, dass der Dalai Lama persönlich mit der CIA zusammengearbeitet und den Plan für den bewaffneten Aufstand abgesegnet hat. Der aber war blutig fehlgeschlagen, und die Separatisten flüchteten ins Exil. Offensichtlich wird derzeit ein neuer Anlauf genommen.
Inzwischen verdichten sich Hinweise, dass vor dem Hintergrund der anstehenden olympischen Spiele nach osteuropäischem Vorbild eine ?Farbenrevolution? in Tibet herbeigeführt werden soll.
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Ferdinand
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« Antworten #28 am: März 24, 2008, 01:46:22 »

Zitat:
Von Rainer Rupp


Rainer Wolfgang Rupp (* 1945 in Saarlouis), ?klassischer 68er“, Diplom-Volkswirt und Publizist, war unter dem Decknamen Topas als Spion für die DDR und den Warschauer Pakt tätig.

[Lächelnd]

Ferdinand

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« Letzte Änderung: März 25, 2008, 10:51:04 von tom_bkk » Gespeichert
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« Antworten #29 am: März 24, 2008, 02:04:08 »

Der 1945 in der Nähe von Trier geborene Rainer Rupp kam während seines Volkswirtschaftsstudiums in Mainz ins Visier der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) der DDR, die ihn 1968 als Spion anwarb, obwohl er eigentlich Entwicklungshelfer werden wollte. Ab 1969 war Rupp für die HVA in Brüssel tätig. 1970 traf er erstmals die Britin Ann-Christine Bowen, die er 1972 heiratete. Der studierte Volkswirt stieg schnell auf zum Direktor einer englischen Handelsbank in Brüssel, wo er dann 1977 als Wirtschaftsexperte zur Nato wechselte. Am 15. Januar 1977 kam er in die politische Abteilung des NATO-Wirtschaftsdirektorats.
Er sass an verantwortlicher Stelle im Herzen der Nato, hatte Zugang zu allen wichtigen Geheimdokumenten des westlichen Bündnisses und gab sie weiter an den Geheimdienst der DDR und somit auch an den KGB.

Also Ferdinand, ich denke der MAnn scheint von der SAche wirklich Ahnung zu haben. Ob Wirtschaft oder Politik, der Herr Rupp kennt sich aus und ist überzeugt, sprich nicht käuflich. Aber er ist nicht neutral sondern bezieht die Position die er für richtig hält.
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