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Lug & Trug ?
Archiv - TIP Zeitung für Thailand
März 07, 2021, 12:46:30 *
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Autor Thema: Lug & Trug ?  (Gelesen 22995 mal)
colo

Beiträge: 458


« am: Februar 20, 2008, 10:46:07 »

Prof. Dr. Hankel #8211; Wirtschaftswissenschaftler und Währungsspezialist #8211; gewährt uns einen interessanten Blick hinter die Kulissen der Gemeinschaftswährung Euro und schildert unmissverständlich seine Haltung zur Situation an den internationalen Börsen.

 

Im Bundeswirtschaftsministerium war er u.a. Leiter der Abteilung Geld und Kredit, also einer der wichtigsten Mitarbeiter Karl Schillers. Schon vorher war er Direktor und Leiter der Abteilung Volkswirtschaft und Planung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
 
 Also jemand, der sich in unserem #8222;System#8220; sowohl in finanzieller als auch in politischer Hinsicht bestens zurecht fand. Dennoch hat Hankel heute eine Menge Kritiker und darf in Talkshows nicht allzu häufig ausreden  [:0] #8211; wenn er überhaupt noch hingeht.
 
 Schade, denn so wird es nicht leichter, die Wahrheit zu finden #8211; welche ja erst durch faire Diskussionen zu Tage gefördert wird.
 
Dieses Sendung--> http://www.secret.tv/artikel4939198/Der_Euro__Fluch_oder_Segen
  wurde am 30.01.2008 in der Nähe von Bonn aufgezeichnet. Länge: ca. 48 Minuten
 
 Ich habe schon einiges an Filmbeiträgen gesehen, aber dieses Interview gehört mit zum besten.
 
 -Klare Sprache. Der weiss halt, wovon er spricht. Sind dennoch sehr komplizierte Zusammenhänge. Gibt nicht viele im Lande, die in Aussenwirtschafts-, Kredit- und Währungsfragen so kompetent sind. Sollte aber für die Member dieses Forums kein Problem darstellen  [Zwinkernd]

 -Wer wirklich wissen will, warum das Land (Deutschland) mit dem Rücken an der Wand steht (an den Liechtensteiner Millionen liegt es nicht) -und warum es zunehmend schlimmer werden wird, mag sich das Video-Interview mit Wilhelm Hankel reinziehen. Lohnt sich ...sogar mit einer langsamen Leitung/Verbindung in Thailand ein "Muss"
 
 (bei mir dauerte es rund 8 Stunden, konnte dabei aber trotzdem noch weiter Surfen)
 habe das Ganze am Schluss reingezogen
 
 Wurde auf dieses Fundstück bei  Börsenboards aufmerksam, in welchem über den Inhalt diskutiert wurde. Schaut es euch an, hört -und wundert euch nicht  [Lächelnd]
 
 Ciao [8D]  Colo
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colo

Beiträge: 458


« Antworten #1 am: Februar 24, 2008, 12:50:12 »

[Smiley] Werte Forumsmitglieder und Leser

mit dem obigen Beitrag und der verlinkung, sofern "man" das Video auch angeschaut und reingehört hat, -wollte ich eigentlich eine diskussion auslösen mit dem Hintergedanken,
  wie unsere -der Expats- und solchen, die es noch werden wollen-,  Zukunftsaussichten hier im Lande unserer Ehegattinen, der Lebenspartnerinen oder auch nur der Rentner etc. sich entwickeln könnte oder zu einer Neu-Positionierung steht.

Eine vor eineinhalb Jahren vorangegangene diskussion in diesem Forum kann zum stöbern eingesehen werden
Umfrage: Zukunfseinschätzung Thailand - EU/Ch-->http://www.tip-thailand.org/topic.asp?TOPIC_ID=4989

Die "Verarsche" unserer Staatenlenker hat doch schon einiges vor der Einführung des Euro begonnen. Mit kriminellen Machenschaften wird am "Vermögen" des Einzelnen gesägt um ihm alles abgreifen zu können.

Der Staat -seine vom Volk gewählten Vertreter und deren Ausführende, ist mittlerweile der Hauptfeind des zivilisierten Menschen. Der Staat regelt vorab, ob ich zu leben oder alsogleich zu sterben habe. Das Gewaltmonopol des Staates ist dessen höchste Anmassung gegen die Selbstverwirklichung des Einzelnen.
Eine diktatorische EUdssR steht mit Brüssel a la Kreml bereits.

Dieses Schneeballsytem und Casinomentalität des auf Raub basierenden kapitalistischen  Finanzwesen steht auf Messers Schneide, demzufolge auch die Begünstigten, die dasselbe wissentlich zuliessen. Ich sehe keinen wesentlichen Unterschied zum Bolschewismus [Lächelnd]

Wie ein jeder, -der sich nicht nur dem finanzierten Brot und Spiele ablenkungs Fressen hingibt- mitbekommt, ist die sogennante Subprime-Krise erst der Anfang des ganzen bevorstehenden Schlammasels. In der Pipline stehen schon die nächsten "Abschreiber", die Finanzmedien kommunizieren dies ja hinlänglich.

Anbei ein Link, der sich ausführlich dieses Themas annimmt.
"Die Dominokrise"
-->http://wirtschaft-querschuss.blogspot.com/2008/02/die-dominokrise.html

 Daraus nur ein kleiner Abschnitt;
Inflation wird als Preis für diese Verwässerung des Geldwertes bewusst in Kauf genommen! Gemessen am weltweiten Gesamtvolumen der Kreditverbriefungen sind bei den deutschen Landesbanken (LBs) inklusive der IKB über 80 Mrd. Euro an niedlichen Giftmüll in den ausserbilanzlichen Condouits gelandet. Alle bisherigen Abschreibungen, Hilfspakete und Risikoabschirmungen für die LBs und die IKB summieren sich auf fast 20 Mrd. Euro. Dies entspricht ungefähr den Einnahmen aus der Mehrwertsteuererhöhung in 2007 in Deutschland! Brisant sind die Verluste im Verhältnis zur Sicherungseinlage des deutschen Bankensystems. In einer nicht-öffentlichen Sitzung vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages am 20.02.2008 berichtet Finanzminister Peer Steinbrück, dass das deutsche Bankensystem von Privat-Banken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen zusammengenommen nur über eine Sicherungseinlage von etwa 4,6 Milliarden Euro verfügt!


Es gibt nur einen einzigen Grund, dieses Kartenhaus immer höher aufzubauen; die eigenen Pöstchen.
Beispiel;
Gehen die deutschen Landesbanken unter,-es geht immerhin um rund 80Milliarden Euro- so müssten die korrupten Lakaien der Lobbyisten-Politk ihren Hut nehmen, -und derer sind viele mit Ministerpöstchen.
Der wirtschaftliche Kollateralschaden würde sogar die grosse Koalition in Berlin beschädigen -und davor fürchten sie sich. Deshalb auch die riesen Ablenkung momentan in der sogennanten Liechtenstein-Sache.
Was hier abgeht, spottet jeder Beschreibung.

Mit dem Kosovo wurde die Büchse der Pandora geöffnet. Die Frage stellt sich, wurde dies im vollen Bewusstsein trotz aller Warnrufe  willendlich getan, um mit einem Krieg sich aus der Verantwortung zu stehlen ?
 Trotz aller Hetzpropaganda scheint es mit dem Iran und gegen den Islam noch nicht zu klappen [B)]

Die Geschichte zeigt es unverblümt, dass mit dieser Methode sich das System wieder aus dem Sumpf gezogen hat. Deutschland -und mit ihm Europa stand dabei  im vergangenen Jahrhundert immer im Mittelpunkt.

Was hat dies alles mit Thailand zu tun ?

Solte sich sogar eine Währungsreform vermeiden lassen, so fressen die Abgaben, die Verluste der Finanzinstitute, -die ja auf die Steuerzahler umgelegt werden-, die Inflation und der fehlende wirtschaftliche Aufschwung noch den kümmerlichen Rest an "Vermögen" weg.

Die nächste Blase zur Abzocke ist mit der CO2 Abgabe angerichtet, dies unter dem Mäntelchen einer von Menschenhand erzeugten Klimakatastrophe. Die Frage sei erlaubt, wer den diese vermeintliche zu seinen Gunsten  verursacht und am meisten profitiert hat ?

Wer meint mit seiner Rente und Pension sich hier gemütlich nieder zu lassen, dem werden noch Hören und Sehen vergehen.

 Wer nicht sein "Einkommen" aus den oben genannten vermeintlichen Ansprüchen hier in Thailand generiert oder auch umsetzt, bei dem stehen die Karten schlecht.

Auch könnte ich vermuten, dass die Voraussetzungen der Immigration hier noch weiter angezogen werden. Blind sind die Verantwortlichen hier nicht was die Situation auf dem Finanzmarkt betrifft -und seinen Folgen.

Dies meine persönliche und unvollständige Meinung, ansonsten es den Rahmen sprengen würde [Zwinkernd]

Ciao [8D] Colo






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scipio

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« Antworten #2 am: Februar 24, 2008, 11:03:43 »

@ colo,

meine vollste Unterstützung bezüglich des von Dir gennanten
"stattlichen Abgreifens".

ABER: Dein Angiff auf das Gewaltmonopol des Staates ist,
gelinde ausgedrück, nicht durchdacht.
Solange dem Privatmann das Recht auf Selbstjustiz verwehrt bleibt,
nur solange haben wir ein, wenn auch unzureichend, funktionierendes
Staatswesen. Wie sehe denn bitteschön die Alternative aus?
Auge um Auge, Zahn um Zahn? Oder noch besser=> aufgrund des
hohen Ausländeranteils (vorwiegend Muslim) führen wir die Sharia
als Rechtsnorm ein?
Schade, Deine anfänglich fundiert erscheinene Kritik wurde
durch diese Einlassung konterkariert.

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« Antworten #3 am: Februar 24, 2008, 11:40:57 »

[Smiley] moin @scipio
Merci vorerst zum ersten Feedback [^]

wie Du unschwer erkennen kannst in der europäischen und deutschen Gesetzgebung, -mittlerweile auch in der Schweiz mit ihrem Milizsystem und der Waffe zuhause-,
 will der Staat ein absolutes alleiniges Monopol zur Gewaltanwendung.
Ok, bisher schien dies ja noch akzeptabel.

Mit dem neuen Waffenrecht z.B., in Deutschland
ich zitiere eine Meinug dazu;
 
Zitat:
...ist vielen noch gar nicht klar, welche Einschränkungen das FüR JEDEN mit sich bringt, da das neue Gesetz total übertrieben und schwachsinnig ist.

Wer sich zukünftig öffentlich eine Scheibe Brot mit einem üblichen Brotmesser abschneidet oder ein Teppichmesser im Kittel "mit sich führt", kann dann mit 60 Tagessätzen Strafe rechnen.

Verboten ist nämlich nun das "Führen" aller Messer, die sich mit einer Hand öffnen lassen (z.B. auch Teppichmesser!) und aller feststehenden Messer mit mehr als 12 cm Klingenlänge.

"Führen" heisst im amtsdeutsch, "die tatsächliche Gewalt über [eine Waffe] ausserhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder des eigenen befriedeten Besitztums ausüben."

Also, wer auch immer künftig ein Brotmesser oder ein Teppichmesser oder ein anderes "böses Messer" ausserhalb der eigenen 4 Wände auspackt...


Glaubst Du vielleicht, ich würde mich auf die Hilfe des Staates verlassen bei einer Bedrohung von wem auch immer gegen meine Familie und mich ?
Selbst ist der Mann -und hier bin auch ich für das angebliche Bibelwort, -auch hier im Land des Lächelns [^]

Diese verschärfung des Waffenrechts zielt doch nur gegen den Bürger, -und dient nicht dem Schutz desgleichen.

Wie auch in dieser Sache manipuliert wird, siehe auch hier "Skandal oder nicht? Nachtrag zur Anhörung"-->http://www.visier.de/1542a.html

Da kann "man" nur sagen;
spannende Zeiten stehen uns bevor...und hüte dich vor den "Friedensengeln" a la Grüne Parteien und dergleichen wie sschäuble und Konsorten [Lächelnd], denn sie Wissen um ihren Verrat am Bürger.

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« Antworten #4 am: Februar 24, 2008, 01:38:36 »

@ colo

1. Dass Du den Schutz Deiner Lieben, im Einzelfall, selbst
in die Hand nimmst ist klar. Liess mal  32 StGb =>
Notwehr - Nothilfe. Aber bitte Verhälnissmässigkeitsgrundsatz beachten!

2.Ansonsten erinnere Dich doch bitte mal an die
"Deutschen mit Migationshintergrund (Gutmenschendefinition von
Ausländer)", die aus Gründen der "Ehre" mal schnell ihren Mitausländern, oder, wenn?s sein muss, auch mal ?nem Deutschen den Gruss aus Solingen überbringen.

3. Der Verrat an den Bürgern beginnt m.E. in Hamburg mit den LINKEN
als Koalitionskandidaten.



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« Antworten #5 am: Februar 24, 2008, 06:29:55 »

@colo

Ich habe das Interview ganz angesehen. Obwohl mich der Link ?secret.tv“, inkl. Ufoberichterstattung usw., schon Schlimmstes ahnen lies.
Bzgl. der Kreditkrise hat Hankel natürlich Recht.
überall wo Geld im Spiel ist kommt es zu übertreibungen. Das ist die menschliche Psychologie. Aber die Marktwirtschaft, gerade die Finanzwirtschaft ist dynamisch, sich selbst erneuernd und an veränderte Gegebenheiten anpassend.
Nach einem Buschbrand oder Vulkanausbruch wächst das junge Grün nur wieder umso kräftiger. Man denke nur an die deutschen Fugger und Welser die im 15. und 16. Jahrhundert Weltpolitik machten, oder an die Tulpenhausse in den 1630er Jahren in Holland die in den Crash von 1637 mündete.
Das ist alles kein Systemfehler, sondern das zugrundeliegende Prinzip, die Ordnung.  
So hat der Kapitalismus Jahrtausende überstanden und neben den leider verursachten grossen Zerstörungen auch allen Fortschritt geschaffen.
Zwecks Lohnkonkurrenz zwischen Arbeitnehmern und bzgl. des international agierenden Kapitals hat Hankel natürlich auch Recht.
In anderen Fragen finde ich seine Thesen aber eher unschlüssig.
über Volkswirtschaft streiten sich auch Experten und Nobelpreisträger.
Hier ein Beispiel eines Kritikers von Hankel:

http://www.uni-konstanz.de/FuF/wiwi/laufer/hankel/phobie-pur.html

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« Antworten #6 am: Februar 24, 2008, 08:15:05 »

Ferdi.
"So hat der Kapitalismus Jahrtausende überstanden"

Kann man das so stehen lassen?

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« Antworten #7 am: Februar 24, 2008, 08:46:21 »

Marktwirtschaft gab es schon bei den Phöniziern, Sumerern, Babyloniern, ägyptern, Griechen, Römern, amerikanischen Hochkulturen, alten Chinesen usw., seit der Jungsteinzeit.
Internationalen Kapital- und Warenverkehr auch. Die mittelalterliche Deutsche Hanse ist ein Beispiel dafür.  
Der Feudalismus war nur ein zeitweiliges Phänomen und hat den Kapitalismus nie und nirgendwo ganz ersetzt. Auch in vorindustrieller Zeit basierte nicht jede Produktion auf Leibeigenschaft oder Sklaverei. Schon im Römischen Imperium und im vorindustriellen Japanischen Kaiserreich wurden Terminkontrakte auf Agrarprodukte gehandelt.
Z.B. in Pompeji hat man Anlagen zur quasi industriellen Produktion gefunden. In Rom gab es Hotels, Mietskasernen und heute noch graben die Archäologen dort in riesigen Halden aus dem Abfall römischen Konsumverhaltens.
Dschingis Khan hat in seinem Reich eine Art Papiergeld eingeführt und unter ihm war zollfreier Handel von Ungarn bis Korea und von Syrien bis Sibirien üblich.
Es liessen sich noch viel mehr Beispiele aufzählen.  

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« Letzte Änderung: Februar 24, 2008, 09:14:24 von Ferdinand » Gespeichert
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« Antworten #8 am: Februar 24, 2008, 09:10:42 »

Ferdinand.
Nun ja, ich kann und will mich auf keinen Fall darüber streiten.
Für mich steht der KAPITALISMUS als eine Gesellschaftsform, welcher die Marktwirtschaft zu Grunde liegt.
Von daher habe ich mich an dieser Bezeichnung gestossen. Von der Marktwirtschaft war ja keine Rede.
Dass Handel von je her unser täglich Brot war, ist mir wohl bekannt.

Wie war der Spruch?
Früher waren wir Jäger und Sammler,
heute nur noch Penner und Gammler.
:-)

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« Antworten #9 am: Februar 24, 2008, 11:26:55 »

[Smiley] n'Abend
 
der Beitrag mit Hankel war als Opener gedacht um auf die Problematik unseres heutigen "Geldsystems" hinzuweisen.
 
1971-73 kam die Wende zum ungedeckten Papiergeld. Es beruht auf einem Versprechen und Glauben daran, nichts anderes.
Geld ist reine Information im  mathematischen Sinne, was heute kaum jemand realisiert.
Das ist eigentlich komisch, denn wir haben ja schon vor langer Zeit die Gold-und Münzwährung in wertlose Papierfetzen eingetauscht. Ihren Wert haben sie nur durch den Aufdruck und solange die Bank, die ihn abgestempelt hat, nicht zusammenbricht. Geld ist schon mehr und mehr abstrakt geworden - und immer mehr Leuten wird es in Zukunft hochgradig lächerlich vorkommen, endlose Zinsen dafür zu zahlen, dass Geld in die Zirkulation gebracht wird.
 
Der Staat ist im weitesten Sinne keine "im Namen des Volkes" Bürger-Institution mehr, sondern eine von den "Geld"-Macht-Verbänden, sowie Industrie- und Gesundheits-Wesen-Lobbys vertretene Gesellschaft. Sie hat andere Interessen, als wie den Bürger Selbst. Der Bürger ist nur ein Produkt mit dem man spielen kann, füttern kann, Mund-tot manchen kann, manipulieren kann und wenn er nicht spurt, verleumden, berauben, einsperren und plattmachten.......
 
Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen will, der kommt um den "Debitismus" nicht herum.
Kapitalismus (korrekter Debitismus) steht im Widerspruch zur Demokratie, denn Demokratie bedeutet Macht aus dem Volk, Debitismus(Kapitalismus) bedeutet Macht durch Geld... Beides Gleichzeitig ist unmöglich.
 
Es ist das westliche Finanzsystem, der Debitismus, der - um die laufenden Kredite bedienen zu können - immer weiter expandieren muss.
Wenn ein Markt abgegrast ist, dann MUss immer der nächst grössere "erschlossen" werden. So kam es zu Kolonialismus und zur Globalisierung.
Globalisierung ist der zwingende letzte Schritte des Kapitalismus, hat schon Karlchen Marx'chen geschrieben.
 
Immerhin muss man keine VT bemühen, um zu erklären, wie die Welt zu dem geworden ist, wie wir sie heute vorfinden.
Wenn wir DAS begreifen wie es funzt, nämlich wenige gewinnen viel -während viele viel verlieren, dann sollte doch die Eigeniniatitive selbstverständlich sein zur Selbstvorsorge.
Hatten wir aber alles schon hier in diesem Forum angesprochen [Zwinkernd]
 
wenn wir schon beim Betrug sind;
Die Chinesen waren die ersten, die Papiergeld benutzen, bekannt als "Fliegendes Geld" (eine Art Bank-Entwurf), von 618 #8211; 907 n.Chr.
Ca. um das Jahr 1000 herum, gaben private chinesische Kaufleute in der Sichuan Provinz das Papiergeld heraus, das als "jiao zi" bekannt ist.
Weil damit Betrug begangen wurde, wurde das Recht, Papiergeld herauszugeben 1024 durch die Song-Dynastie übernommen, die dann das erste Regierung Papiergeld herausgab.
 
Zur gleichen Zeit waren die Geldwechsler, die Geld tauschen, anhäufen und manipulierten im mittelalterlichem England aktiv. Tatsächlich waren sie so aktiv, dass, wenn sie zusammen wirkten, sie die englische Wirtschaft manipulieren konnten. Diese waren nicht Bänker, wie wir sie heute kennen. Die damaligen Geld-Wechsler waren im Allgemeinen die Goldschmiede. Sie waren die ersten Banker, weil sie begannen, anderer Leute Gold in ihren sicheren Räumen oder Wölbungen zu lagern. Das erste "Papier" Geld in Westeuropa war bloss ein Empfangsschein für Gold, welches dem Goldschmied zur Lagerung übergeben wurde...

usw...aus Moneychangers: The History of Money
 
zum Gewaltmonopol;
"Alle modernen Staaten sind aus Gewaltakten entstanden" (Handbuch der Gewaltforschung). Es geht also immer mit Waffengewalt los. Selbst wenn die entsprechende "Militärdiktatur" sich "demokratisiert" (Machtzessionen, Obermacht bleibt), behält sie doch ihr Waffenmonopol und kann jederzeit wieder in die Militärdiktatur umschlagen - siehe Notstandsgesetze oder "Ausrufung" (wer ruft da aus? Das Volk?) Ausnahmezustand.

Merke: Alle Staaten sind Militärdiktaturen im Wartestand.

siehe diskussion-->http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/363184.htm
 
Nur Dumme Leute glauben, dass es um Terror oder Verbrechensbekämpfung geht...
Es geht nicht um Verbrechensbekämpfung,sondern um Aufstandsbekämpfung.
   
Die Regierung und ihre Strippenzieher haben Angst.
Das Schneeballsystem fährt gegen die Wand, aber die Nutzniesser desselben, möchten es noch solange wie möglich weiterlaufen lassen.
Dies geht jedoch nur durch rabiate Umverteilung von unten nach oben.
Irgendwie müssen die Renditen ja bezahlt werden (20% Rendite
bei 1-2% Wirtschaftswachstum !?!). Dabei werden immer mehr Leute auf der Strecke bleiben.
   
Bis 1990 musste sich der Kapitalismus eine lächelnde Maske aufsetzen und ein soziales Mäntelchen umhängen. Aber seitdem ist die Schaufensterfunktion vorallem der BRD weggefallen.
Nun kann der Kapitalismus sein wahres Gesicht zeigen.
   
Mit der ganzen Totalüberwachung will man die Rädelsführer der kommenden sozialen Unruhen dingfest machen. Sollte dies wider Erwarten nicht gelingen, wird man die Bundeswehr im Innern einsetzen. Anders machen die gesamten überwachungsmassnahmen nämlich keinen Sinn.
 
übrigens, die Bundespolizei (vormals Bundesgrenzschutz) hat schon
Aufstandsbekämpfung trainiert. Das gleiche tut die BW, offiziell
NATüRLICH NUR für Auslandseinsätze.
 
Aber auch dies ist ja nichts neues für uns hier im Forum.
 
Darauf wollte ich hinweisen mit all seinen Folgen, gerade im Hinblick auf die finanzierbarkeit eines Auswanderungs-Wunsches und eben dem generieren eures Einsatzes hier -und nicht darauf hoffen, dass es ewig so weiter geht mit der herkömlichen Altersvorsorge und der Auszahlung.
 
Dass die älteren unter uns nichts dagegen haben ist klar und verständlich, sie erhalten noch ihren Zahlungen, aber ihre direkten Nachkommen, sowie die Enkelkinder...wie erklärt ihr ihnen den jetztigen Zustand des Systems, an dem wir aktiv beteiligt sind durch Kreuzchenwählen "unserer" Volksvertreter ?
 
..und jetzt verstehst Du @scipio vielleicht, weshalb ich mich schützen möchte, auch gegen den Staat als Unterdrücker -und der zweifelhaften Rechtssprechung.
 
@Ferdinand...intensiviere dein Geschichtsbild etwas diferenzierter um die Geldentstehung, hoch interessant die Zusammenhänge bis zum heutigen Tage.

Zu Hankel;
Das gewichtigste Gegenargument der EURO-Gläubigen in D. ist, dass die Deutsche Wirtschaft mit dem gestiegenen Export in die EURO-Zone alle sonstigen Nachteile wett machen würde. Die Frage ist nur: Hätte sie denselben Exporterfolg in der EURO-Zone nicht auch ohne EURO gehabt - mit derselben Kostendisziplin, aber auf einem für die Arbeitnehmer erträglichen Weg?
  Man sieht also mal wieder: Die Beurteilung hängt stark von der Perspektive ab: Arbeitnehmer (gleicher Nettolohn seit 10 Jahren) oder Kapitalbesitzer (mind. + 30 % in 10 Jahren, real aber viel mehr).

Jetzt wurde ich doch noch etwas ausführlicher, na ja...
 Ciao [8D] Colo
 
  Sehe gerade bei durchsicht der News, dass also der Angriff der vermeintlichen deutschen Steuerhinterziehung doch dem Schweizer Bankgeheimnis gilt.[Lächelnd]
 Bin mal gespannt, wie lange die Eidgenossen diesem Widerstand bieten, bei der Bindung des sfr. an den Goldstandart dauerte es doch einige Jahre.
 Mit dem Beitritt zum IWF wurde diese letzte Bastion auch gestürzt, dank grosszügiger Unterstützung des Bundesrates im vernebeln dieser Tatsache.
 
 


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Die Sicherheit ist auf der Ebene des Geldes nicht zu finden
« Letzte Änderung: Februar 24, 2008, 11:29:22 von colo » Gespeichert
Fritz The Cat
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« Antworten #10 am: Februar 25, 2008, 01:36:18 »

Lustig zu lesen, Colo. Lies doch mal zur Abwechslung ein VWL-Standard-Werk oder besuch als Gasthörer ein paar Vorlesungen, dann legen sich auch deine kruden Verschörungs-Theorien wieder.

Ich habe jetzt zwar nicht die Zeit und Lust einen Laien über die Grundzüge der Geld-Theorie/Politik aufzuklären, aber ein paar Thesen will ich doch auf die sschnelle korrigieren:
 
Zitat:
1971-73 kam die Wende zum ungedeckten Papiergeld. Es beruht auf einem Versprechen und Glauben daran, nichts anderes.

Die Wende kam beim Dollar. Und auch der war bereits seit den 60er Jahren nicht mehr in Gold gedeckt, weil allein die Dollar-Reserven Europas schon den US-Goldbestand übertrafen.
Die Deutsche Mark war komischerweise dann eine der härtesten Währungen auf der Welt, obwohl sie nie auf Gold basierte (trotzdem baute die Bundesbank natürlich im Laufe der Zeit einen Goldbestand auf).

 
Zitat:
Das ist eigentlich komisch, denn wir haben ja schon vor langer Zeit die Gold-und Münzwährung in wertlose Papierfetzen eingetauscht. Ihren Wert haben sie nur durch den Aufdruck und solange die Bank, die ihn abgestempelt hat, nicht zusammenbricht. Geld ist schon mehr und mehr abstrakt geworden - und immer mehr Leuten wird es in Zukunft hochgradig lächerlich vorkommen, endlose Zinsen dafür zu zahlen, dass Geld in die Zirkulation gebracht wird.

Ich weiss ja nicht ob du mit Kauri-Muscheln zahlst oder deine Käufe per Tauschhandel abwickelst, ob ich bekomme seit langer Zeit für die wertlosen Papierfetzen tolle Sachen: Thailand-Flüge, Autos, Eigentumswohnungen.
Wären die wichtigsten Währungen Goldbestandbasiert, wäre eine Weltwirtschaftskrise die unausweichliche Folge. Das versichert dir jeder Experte. Sogar der Euro-Dauermiesmacher Hankel, über den  die meisten Prof-Kollegen schon lange nur noch den Kopf schütteln.

 
Zitat:
Kapitalismus (korrekter Debitismus) steht im Widerspruch zur Demokratie, denn Demokratie bedeutet Macht aus dem Volk, Debitismus(Kapitalismus) bedeutet Macht durch Geld...

Geb ich dir recht, dass der Kapitalismus seine Schattenseiten hat. Dann erfind doch einfach ein neues Sozioökonomisches System. Die Welt wartet darauf. Der Kommunismus war/ist aber übrigens auch nicht der Bringer.

 
Zitat:
zum Gewaltmonopol;

No comment. Faust-Recht ist schon eine tolle Sache...

 
Zitat:
Es geht nicht um Verbrechensbekämpfung,sondern um Aufstandsbekämpfung.
Die Regierung und ihre Strippenzieher haben Angst.

Mhhh...., ich schau gerade aus dem Fenster und sehe barfüssige Kinder und ihre in Lumpen gekleidete Eltern die Müll-Tonnen durchsuchen. Schlimm, immer diese Aufstände hier in meinem total verarmten bayerischen Ghetto.  

Soll ich dir abschliessend was sagen? Vor so Leuten Leuten wie dir habe ich Angst. Denn sie sind die potentiellen Amok-Läufer von morgen, wie Michael Douglas in Falling Down.

Mach so weiter, dann siehst du auch bald die schwarzen Hubschrauber, die städig über dir kreisen, will dein "Wissen" ja die grösste Gefahr für "die anderen" ist.

Ich will sterben wie mein Opa: Selig lächelnd im Schlaf und nicht kreischend wie sein Beifahrer.
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Ferdinand
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« Antworten #11 am: Februar 25, 2008, 01:44:34 »

Zitat:
1971-73 kam die Wende zum ungedeckten Papiergeld. Es beruht auf einem Versprechen und Glauben daran, nichts anderes.
Geld ist reine Information im mathematischen Sinne, was heute kaum jemand realisiert.


Das ist nichts Neues und das war schon immer so, auch vor der Aufhebung des Goldstandards. Das sollte jedem eigentlich klar sein.
Gold hat übrigens auch keinen praktischen Wert, ausser vielleicht als Zahnfüllung und heutzutage einigen wenigen anderen technischen Anwendungen. Edelmetalle haben seit jeher auch nur den irrationalen Wert den die Menschen ihnen gerade beimessen.

 
Zitat:
Der Staat ist im weitesten Sinne keine "im Namen des Volkes" Bürger-Institution mehr, sondern eine von den "Geld"-Macht-Verbänden, sowie Industrie- und Gesundheits-Wesen-Lobbys vertretene Gesellschaft.


Das war noch nie anders. Ohne Geld (oder früher Gold) konnte noch kein Machthaber regieren und kein System existieren. Deshalb doch mein Beispiel der Fugger und die von ihnen bereits vor 500 Jahren praktizierte Geld- und Interessenspolitik.
Zeitweilig entschieden die Fugger darüber wer Kaiser oder Papst wurde bzw. blieb.
Allerdings nicht zum Nachteil des Reiches und seiner Bevölkerung.
Reiche Menschen sind ja nicht zwangsläufig blöd und sägen sich den Ast ab auf dem sie sitzen.  

 
Zitat:
Kapitalismus (korrekter Debitismus) steht im Widerspruch zur Demokratie, denn Demokratie bedeutet Macht aus dem Volk, Debitismus(Kapitalismus) bedeutet Macht durch Geld... Beides Gleichzeitig ist unmöglich.


Das sehe ich anders.
Richtig ist meiner Ansicht nach dass in der Demokratie natürlich auch das Leistungsprinzip gilt und daher der Leistungsstarke auf gewisse Weise mehr Einfluss auf die Gesellschaft nehmen kann. Leistungsprinzip als Gegenentwurf zur statischen Monarchie oder Diktatur. Darüber hinaus hat jeder Bürger nur eine Stimme, egal ob reich oder arm.
Kapital und Lobbyismus üben natürlicherweise Macht und Einfluss aus. Wenn sie jedoch die einzigen Machtfaktoren in unserer Gesellschaft wären, würde selbige Gesellschaft logischerweise noch mal ganz anders aussehen als heute.
 
 
Zitat:
Globalisierung ist der zwingende letzte Schritte des Kapitalismus,...


Globalisierung (und auch Imperialismus) ist wie wir wissen kein neues, sondern ein uraltes Phänomen.

 
Zitat:
Immerhin muss man keine VT bemühen, um zu erklären, wie die Welt zu dem geworden ist, wie wir sie heute vorfinden.


Das ist teilweise richtig aber nicht ganz zuende gedacht.
Nicht nur dass der Kapitalismus die Welt geprägt hat, vielmehr hat sich der Mensch seinen Kapitalismus nach eigenem Vorbild und gemäss seiner Veranlagung und seiner Bedürfnisse geschaffen.
Der Kapitalismus funktioniert, weil er der Natur des Menschen entspricht.
Immer wenn der Mensch in ein Gesellschaftssystem gepresst werden soll, welches seiner Natur nicht entspricht kommt zwangsläufig nichts dabei heraus.

 
Zitat:
Wenn wir DAS begreifen wie es funzt, nämlich wenige gewinnen viel -während viele viel verlieren,


Das ist so nicht richtig.
Die reale Wertschöpfung hat sich in den letzten 100 Jahren vervielfacht. Noch niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte hat ein Grossteil der gesamten Menschheit über soviel tatsächlichen oder relativen Wohlstand verfügt wie heute. Wer sich heute z.B. in der BRD arm fühlt wäre vor 100 Jahren von einem Grossteil der deutschen Bevölkerung für seinen Reichtum und seinen Lebensstandard beneidet worden.
Das Selbe gilt für viele Regionen der Welt.

 
Zitat:
Irgendwie müssen die Renditen ja bezahlt werden (20% Rendite
bei 1-2% Wirtschaftswachstum !?!).


Wieso 20% Rendite, für wen und in welchem Zeitraum?
Das ist nur für einzelne Firmen zu sehen, während andere Firmen Verlust machen und auch nur zeitlich begrenzt. Das ist die Zielsetzung der jeweiligen Firma.
Niemand hat jemals behauptet dass die Gesamtwirtschaft solche Renditen erwirtschaften könnte.

 
Zitat:
http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/363184.htm


Ojeh, die guten, alten Elliot- Goldseiten. Fast so toll wie ?secret.tv“. [Lächelnd]
 
Ich sehe diese Verschwörungstheorie eher als Folge der naiven Idee dass Wirtschaft oder Geld etwas ?Ewiges“ wäre und sich bruchlos linear aufwärts entwickeln würde, und die Enttäuschung über die Entdeckung dass dem selbstverständlich nicht so ist.
Das muss doch jedem von Vorneherein klar sein, wenn er sich vor Augen führt wie viele Währungszusammenbrüche und Wirtschaftskrisen die Menschheit schon erlebt und gemeistert hat.  
Den Versprechungen der Politiker oder dem Rentensystem habe ich noch nie in diesem Mass vertraut.  

 
Zitat:
Mit der ganzen Totalüberwachung will man die Rädelsführer der kommenden sozialen Unruhen dingfest machen. Sollte dies wider Erwarten nicht gelingen, wird man die Bundeswehr im Innern einsetzen. Anders machen die gesamten überwachungsmassnahmen nämlich keinen Sinn.


Das wären dann ja Zustände wie im Kommunismus!

Nein im Ernst, wie jeder Verschwörungstheoretiker der etwas auf sich hält wirst auch du deine Theorien sicherlich mit mehren Buchempfehlungen und dutzenden Internetlinks untermauern können.
Ich bin mir aber nicht sicher ob ich mich in diese Diskussion vertiefen möchte, nur um nach vielen vertanen Stunden, auf Seite 47 dieses Threads, schliesslich festzustellen dass wir uns nicht einig werden.

Wie das ganze Leben basiert auch die Wirtschaft auf Psychologie.
Also anders gesagt, wie alle Thailandfans und Buddhismuskenner wissen sollten, auf Gier, Hass (Angst) und Verblendung.

Als Metapher hierzu möchte einen kleinen Link einstellen der in meinen Augen das Verhältnis des Menschen zu materiellem Besitz und somit das Grundprinzip der Wirtschaft vortrefflich veranschaulicht.

[Lächelnd]
The Ecstasy of Gold:

http://www.youtube.com/watch?v=GdNh9f2Wwm0&feature=related


Ferdinand

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« Letzte Änderung: Februar 25, 2008, 03:57:51 von Ferdinand » Gespeichert
colo

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« Antworten #12 am: Februar 25, 2008, 02:07:04 »

[Lächelnd] Alles klar....VWL

Wie entsteht "Geld" ?

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Fritz The Cat
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« Antworten #13 am: Februar 25, 2008, 02:12:28 »

Zitat:
Original erstellt von: colo

[Lächelnd] Alles klar....VWL

Wie entsteht "Geld" ?

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Die Sicherheit ist auf der Ebene des Geldes nicht zu finden



Welches? m1, m2 oder m3?


Ich will sterben wie mein Opa: Selig lächelnd im Schlaf und nicht kreischend wie sein Beifahrer.
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colo

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« Antworten #14 am: Februar 25, 2008, 07:02:57 »

@Fritz The Cat
war doch ne einfache Frage, oder nicht ? Auch ist es dir freigestellt dem geneigten Leser diese drei Begriffe auseinander zu bröseln, solange die Erklärung rüberkommt. Vielleicht ergibt sich ihm daraus eine logische und nachvollziehbare Schlussfolgerung, wie sich die Inflationserzeugung und die einer Teuerung daraus ableitet.
Was dies mit der Eigenkapitaldeckung der Geschäftsbanken auf sich hat, dass lassen wir mal aussen vor, wäre aber nicht unwesentlich im Zusammenhang damit.

Ich habe nicht von einem Goldstandart geschrieben, sondern wie sich die Handlungsweise seit dem verlassen einer Goldanbindung bis zu 1971 -danach drastisch verändert hat. De Gaulle hatte den Braten gerochen. Kleiner aber feiner Unterschied.

Zudem, vor mir braucht sich niemand zu fürchten, die revolutionäre Phase liegt hinter mir [Zwinkernd] habe meine Handlungsweise den Gegebenheiten angepasst -mit der logischen Schlussfolgerung eines Neuanfangs hier im Lande meiner Ehegattin.

@Ferdinand
Du schreibst;
Gold hat übrigens auch keinen praktischen Wert, ausser vielleicht als Zahnfüllung und heutzutage einigen wenigen anderen technischen Anwendungen. Edelmetalle haben seit jeher auch nur den irrationalen Wert den die Menschen ihnen gerade beimessen.

Unter diesem Gesichtspunkt deiner Ansicht nach, da unterscheiden wir zwei uns im wesentlichen. Ob die Asiaten von Indien bis China, sowie die Araber hier in ihrem Handeln mit Gold einem Denkfehler unterliegen ?

Alternativen zu dem ungedeckten Papierschnitzeln stehen von verschiedenen Oekonomen in der Pipeline, nur an der gewollten Umsetzung der massgebenden Kaste und ihren Mitprofiteuren an den entsprechenden Stellen scheiterte es bisher.

Die kommende Zeitphase wird es uns zeigen, wohin dieses praktizierende System uns noch führt.

Ciao [8D] Colo

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