Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /home/content/46/10741546/html/_archiv/Sources/Load.php(225) : runtime-created function on line 3
failed state: Schurken- und andere Staaten
Archiv - TIP Zeitung für Thailand
März 01, 2021, 08:10:01 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News: Sie befinden sich im Archiv des TIP Forums. Logins sind hier, ebenso wie Neuanmeldungen, nicht mehr möglich.
Klicken Sie hier, um zum aktuellen Forum zu gelangen.
Erweiterte Suche  
Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
Drucken
Autor Thema: failed state: Schurken- und andere Staaten  (Gelesen 38172 mal)
harald

Beiträge: 100


« Antworten #15 am: Dezember 21, 2006, 06:01:30 »

quote:
Original erstellt von: amazingberlin

Zitat



AMB

wenn schon zitieren, dann korrekt bitte !





entschuldigund,
ich wusste nicht, dass du so empfindlich bist
Gespeichert
amazingberlin

Beiträge: 243


« Antworten #16 am: Dezember 21, 2006, 06:09:02 »

Dank Deiner danebengehenden Anmerkung

nu isse meine batterie, muss wäxeln
Gespeichert
harald

Beiträge: 100


« Antworten #17 am: Dezember 21, 2006, 06:15:13 »

quote:
Original erstellt von: Admin

Hallo,

habe mir erlaubt das Thema vom Support Forum hierhin zu verschieben

Admin



kannst de dat nich inkl. Amazingberlin gleich dahin schaffen wo es hin gehört ?

warum immer diese Umwege ?
wenn Roy das wieder mitkriegt ist schon wieder ein Arschtritt gefällig
Gespeichert
amazingberlin

Beiträge: 243


« Antworten #18 am: Dezember 21, 2006, 06:31:38 »

So, Tinte ist wieder da.

Du hast doch ausdrücklich die Verschiebung begrüßt ??!!

Zitat homeathome:

"er hat es schon wieder getan...und keiner greift ein"
was habe ich getan?
ein kleines kind sexuell belästigt? versucht durch spekulation die thai-wirtschaft zu destabilisieren? habe ich korruption gefördert oder dich gefoltert?
solltest du diese berichte als geistige folter betrachten, dann wie bereits gesagt, dass ist nur eines von vielen anderen themen. einfach ignorieren!!!
da du die ADM mit ins spiel gebracht hast.
es ist natürlich eure entscheidung.

Hä ??
Gespeichert
harald

Beiträge: 100


« Antworten #19 am: Dezember 21, 2006, 06:40:36 »

hab dir doch schon gesagt,
enttäuschter alt 68er
alle  Kommillitonen inzwischen Millionäre, nur der nicht
(so wie Werbung im TV mit Ingo Naujocks: "schluck" wenn Tochter auch Spiesser werden will, wenn Erwachsen...)
daher der Groll,
kommt in den besten Familien vor,


Noch was ?
Gespeichert
hom80
Hero Member
*****
Beiträge: 589


« Antworten #20 am: Dezember 21, 2006, 07:54:57 »

Ihr habt aber Probleme.

Und ich soll enttäuscht und voll Groll sein???
Bei solchen Forenmitgliedern kommt bei mir neben viel Spass nur ein bisschen Unverständnis auf.
Aber, was soll´´s.
Wünsch euch noch viel Spass bei der weiteren Lektüre.[Lächelnd]

Übrigens, das heisst hom80, ALLES KLAR?!?


Gelebte Solidarität
Die Zukunft der Revolution steht nicht zur Disposition. Gedanken nach einem Besuch auf Kuba und Gesprächen mit Ra?l Castro

Von Egon Krenz


Zuletzt besuchte ich Kuba 1985. Als ich jetzt nach 21 Jahren meine kubanischen Genossen wieder traf, war ich innerlich bewegt, ja, auch befangen. Zwischen beiden Besuchen liegt der Untergang der sozialistischen Staaten Europas. Das sozialistische Kuba blieb vor der Haustür der USA allein: Ohne Solidarität aus Moskau und Berlin, fast ohne Erdöl, ohne vereinbarte Warenlieferungen, ohne Spezialisten aus den RGW-Ländern, ohne politischen, militärischen oder moralischen Beistand der einstigen Verbündeten. Der Sozialismus auf Kuba überlebte eine schwierige ?Spezialperiode?. Heute läßt sich nur noch ahnen, was die Kubaner durchgemacht haben, was diese Zeit sie an Entbehrungen, aber auch an Standhaftigkeit, Arbeitsmoral, an Zuversicht und Selbstvertrauen abverlangt hat. Kuba ist im Vergleich zu jener Zeit über den Berg. Die Wirtschaft wächst. Das Land hat eine ausgezeichnete touristische Basis aufgebaut. Die Handelsbeziehungen mit vielen Ländern, vor allem mit der VR China, mit Vietnam und Venezuela funktionieren zum gegenseitigen Vorteil. Die politische Entwicklung linker Kräfte in Lateinamerika gibt den Kubanern Kraftzuwachs. Ch?vez’ Wahlsieg feierten sie wie einen eigenen Erfolg. Sie sind zuversichtlich, auch die noch sehr schwierigen Probleme bei der Versorgung, im Transportwesen und beim Wohnungsbau zu lösen.
Menschenrechte
Ich absolvierte praktisch eine Bildungsreise in Fragen Menschenrechte. So z. B. beim Besuch des Forschungszentrums für Gentechnik und Biotechnologie. Dank der Arbeit kubanischer Wissenschaftler ist es gelungen, Krankheiten zu besiegen, die in der Vergangenheit weit verbreitet waren. Bei der Senkung der Kindersterblichkeit liegt Kuba auf einer Stufe mit Kanada weit vorn in der Welt. Die Kubaner haben inzwischen eine höhere Lebenserwartung als ihre nordamerikanischen Nachbarn. Die Organisation des Gesundheitswesens, für jedermann zugänglich und kostenlos, ist moderner als in Deutschland. Beim Besuch einer Poliklinik sagte mir eine Ärztin, in Kuba gebe es nur ?Patienten? und keine ?Kunden?. Prägnanter kann man den Unterschied zum kapitalistischen Gesundheitswesen wohl nicht auf den Punkt bringen. Begeistert hat mich der Besuch einer Augenklinik, in der nach modernsten Operationsmethoden vielen Menschen das Augenlicht wieder- gegeben wird, darunter inzwischen schon 450 000 Bürgern aus lateinamerikanischen Nachbarländern.

An einer Medizinischen Hochschule am Stadtrand von Havanna studieren mehr als 10 000 Studenten aus Lateinamerika und Afrika, vorwiegend aus Bevölkerungsschichten, die sich in ihren Heimatländern ein Universitätsstudium nicht leisten könnten. Solidarität und Kuba sind eben eins. Angesichts solcher Leistungen ist es mehr als scheinheilig, wenn bestimmte Kleingeister in Europa die Menschenrechte in Kuba daran messen, ob jeder ?Oppositionelle? einen Internetanschluß hat. Ich kenne kein anderes Land auf der Welt, das ein solches Maß von sozialer Gleichheit verwirklicht wie Kuba – trotz Blockade durch die USA.
Bildungswesen
Wenn ich in Deutschland von Politikern höre, man müsse das Bildungswesen ?skandinavisieren?, dann wünschte ich mir, sie würden eine Reise zum Kennenlernen des Bildungswesens in Kuba machen. Als Lehrer weiß ich, wovon ich rede, wenn ich das kubanische Bildungswesen zu den modernsten der Welt zähle. Im Museum für Alphabetisierung kann man erfahren, wie Kuba von einem Land mit vielen Analphabeten zu einem Staat mit einer hochgebildeten Bevölkerung wurde, die jede PISA-Studie überstehen würde. An der Versuchsschule ?Jos? Marti? habe ich erlebt, wie eng die Lehrerausbildung mit der Schulpraxis verbunden ist. In den Schulen zeigen sich die Früchte eines einheitlichen Bildungssystems, das in der Kinderkrippe bzw. dem Kindergarten beginnt, bis zur Oberschule und dann zur Berufsausbildung bzw. zur Universität führt. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch der Universität für Informatikwissenschaften, die auf dem früheren Gelände einer sehr sensiblen Radarstation der UdssR und der dazugehörigen sowjetische Militäreinheiten steht. Hier studieren ca 10 000 Studenten an zehn verschiedenen Fakultäten. In den Internaten gibt es für jeden Studenten einen eigenen Computer-Arbeitsplatz. Wer in Europa der bürgerlichen Propaganda erlegen ist, in Kuba gebe es keine Reformen, der hat wesentliche Entwicklungen auf der Karibikinsel verschlafen. Wer ideologisch nicht verblendet ist, erlebt, daß sich Kuba inmitten großer gesellschaftlicher Veränderungen befindet. Die Kubaner lassen sich den Sozialismus nicht ?wegreformieren?. Vom kleinen Dorf bis in die Zentrale hinein habe ich die Zuversicht der Menschen gespürt, daß Kuba nicht das Schicksal der europäischen sozialistischen Staaten erleiden wird.
Revolution
Wie geht es Fidel? Diese Frage bewegt mich genau so wie die Kubaner selbst. Castro und Kuba sind schließlich Synonyme. Die Errungenschaften ihrer Revolution stehen jetzt und in Zukunft nicht zur Disposition. Es herrscht im Lande – so habe ich es jedenfalls erlebt – eine optimistische Gelassenheit, die von einer stabilen politischen Situation zeugt. Kubanische Freunde, die Fidel Castro besuchen oder mit ihm telefonieren, haben mir gesagt, er nehme nach Kräften an wichtigen Entscheidungen der Führungsgremien teil und mache gesundheitliche Fortschritte. Nach meinen Beobachtungen gibt es in der kubanischen Führung eine bemerkenswerte Einheit der Generationen. Alle Führungsgremien wurden systematisch verjüngt. Ich traf einstige Funktionäre des Kommunistischen Jugendverbandes, die jetzt in höchsten Partei- und Staatsorganen Verantwortung tragen. Zwischen ihnen und der Generation von Fidel und Ra?l gibt es eine fundamentale Übereinstimmung über die Kontinuität der kubanischen Revolution.

Ra?l Castro informierte mich auch darüber, daß die kubanische Führung alles unternimmt, um die Einheit zwischen Volk, Kommunistischer Partei und den Streitkräften zu festigen. Diese Einheit, so hieß es in seiner Ansprache zur Militärparade am 2. Dezember, sei die wichtigste ?strategische Waffe, die der kleinen Insel ermöglicht, sich standhaft zu halten?. Die USA haben im Zusammenhang mit Fidels Erkrankung erklärt, sie würden die ?Kontinuität der kubanischen Revolution nicht akzeptieren?. Sie reden offen davon, für den Sturz der kubanischen Regierung einen Geheimplan zu haben. Sie geben Unsummen für die Desinformation der Bevölkerung und für die Bezahlung von Helfershelfern aus Europa aus, die sich in die inneren Angelegenheiten Kubas einmischen sollen. International versuchen sie, unter Mißbrauch einer Menschenrechtsdebatte Kuba für die USA sturmreif zu machen. Bedauerlich, dass es auch in Europa einige linke Politiker gibt, die diese Zusammenhänge nicht sehen wollen. Die Militärparade hat signalisiert: Kuba ist gut vorbereitet, mögliche imperialistische Abenteuer zu durchkreuzen. Gleichzeitig hat Ra?l Castro den USA angeboten, alle strittigen Fragen friedlich zu lösen. Nur eine ist nicht verhandelbar: Die Souveränität und die Freiheit Kubas. Eine ?Transformation? vom Sozialismus zum Kapitalismus wird es nicht geben. Das ist meine Überzeugung, mit der ich aus Kuba zurückgekommen bin.
Egon Krenz, 1989 Staatsratsvorsitzender der DDR und Generalsekretär der SED, war auf Einladung von Ra?l Castro Gast der Militärparade am 2. Dezember anläßlich des 50. Jahrestages der kubanischen Streitkräfte und des 80. Geburtstages von Fidel Castro

Gespeichert
amazingberlin

Beiträge: 243


« Antworten #21 am: Dezember 21, 2006, 08:31:38 »

@hom4712

Übrigens, das heisst hom80, ALLES KLAR?!?
Dadurch werden Deine kopierten Beiträge auch nicht besser.

ALLES KLAR?1?
Gespeichert
amazingberlin

Beiträge: 243


« Antworten #22 am: Dezember 21, 2006, 08:37:36 »

Bring mal Deinen Standpunkt auf den selbigen

knapp und kurz,

ansonsten langweilt es, kapice?
Gespeichert
hom80
Hero Member
*****
Beiträge: 589


« Antworten #23 am: Dezember 21, 2006, 09:58:12 »

du scheinst nicht viel zu tun zu haben.
trotz langeweile immer wieder ...

oder wartest du schon auf den nächsten kopierten text?
kommt schon noch, aber einbisschen geduld.

welchen punkt von mir möchtest du, kurz und knapp, erfahren?
wie ich zu kopierten texten stehe, oder was?

oder warum 80 und nicht 4712?

scheinst doch einer von den interessierten zu sein.
also, immer schön am ball bleiben, sonst langweilt´´s. Comprende?



Gespeichert
hom80
Hero Member
*****
Beiträge: 589


« Antworten #24 am: Dezember 21, 2006, 10:56:32 »

Jetzt probier ich´´s doch mal mit einem eigenen Text.


Die Stunde der Frustrierten und Nervtöter

>>Es gab einmal ein Forum...<<



Wartet mal! Ist es das eigentlich wert?

Nee, ist es nicht.
Also, vielleicht ein anderes mal, zu einem anderen thema und überhaupt, zu etwas sinnvollerem.
Gespeichert
hom80
Hero Member
*****
Beiträge: 589


« Antworten #25 am: Dezember 21, 2006, 12:20:32 »

hallo,

hier eine Analyse zu den weltpolitischen Auswirkungen der irakischen Niederlage
seitens der Welt- und Führungsmacht USA.


In der Sackgasse
Der Anfang vom Ende des US-Imperialismus? Das globale Kräfteverhältnis verschiebt sich zuungunsten von Washington

Von Rainer Rupp


Irak ist bereits ein Debakel für die USA, und Afghanistan ist auf dem besten Weg, eines zu werden. Der damit einhergehende reale Macht- und Prestigeverlust Washingtons – und, soweit es Afghanistan angeht, auch der NATO – ist der Bush-Administration und ihren Verbündeten in Europa mittlerweile schmerzlich bewußt geworden. Denn inzwischen gilt Washingtons Wunsch dem Rest der Welt längst nicht mehr als Befehl, dem Folge geleistet werden muß, will man nicht zum Schurkenstaat erklärt werden. Insbesondere in den Krisenregionen des Nahen und Mittleren Ostens sind die Grenzen US-amerikanischer Macht deutlich geworden. Die Entwicklungen in Libanon, bei denen die Regierung Bush ohnmächtig zusehen muß, wie ?ihr Mann in Beirut?, der neoliberale Ministerpräsident Fuad Siniora, in eine immer ausweglosere Lage gerät, verdeutlichen das. Aber auch die Besuche von George W. Bush in Jorda?nien, von Vizepräsident Dick Cheney in Saudi-Arabien und von US-Außenministerin Condoleezza Rice in Jordanien, im besetzten Palästina und in Jerusalem Ende November/Anfang Dezember haben den Machtverlust der Vereinigten Staaten auf eindrucksvolle Weise dokumentiert.

Bei Bushs Visite im jordanischen Amman ist zum ersten Mal in der Geschichte ein US-Präsident von dem Anführer eines Marionettenstaates, nämlich dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri Al Maliki, versetzt worden. Weil er entgegen dem amerikanischen Plan nicht in Anwesenheit des jordanischen Königs Abdullah II. mit Bush die Lage in Irak erörtern wollte, traf Maliki erst einen Tag später als geplant in der jordanischen Hauptstadt ein. Tags zuvor hatte Abdullah II. Bush prognostiziert, daß bei Fortführung seiner Politik im nächsten Jahr bereits drei Bürgerkriege im Mittleren Osten wüten könnten, nämlich in Irak, in Libanon und in Palästina. Derweil war Außenministerin Rice in das von Israel besetzte Jericho zum Palästinenserpräsidenten Machmud Abbas gereist. Dessen korrupte Fatah-Partei verliert wegen ihrer Kollaboration mit Washington und Israel immer an Ansehen in der Bevölkerung. Somit ist Abbas unfähig, die Hamas-Bewegung, wie von Washington gewünscht, zu marginalisieren.

Das Prestige und die Macht der Hamas, die mit Tel Aviv weder über das Besatzungsregime noch über Israels Landraub verhandeln will, ist inzwischen in Palästina derart gestiegen, daß kein Weg mehr an ihr vorbei führt. Und so lange Washington Gespräche mit der Partei ablehnt, beraubt sich die Bush-Administration im Palästina-Konflikt selbst ihres Handlungsspielraums. Daher ist die ?neue Friedensinitiative? von Frau Rice, die an Hamas vorbei unternommen wurde, um die sogenannten ?gemäßigten? arabischen Freunde der USA im Mittleren Osten zu besänftigen, ins Leere gestoßen.
Riad verärgert
Vizepräsident Cheneys Besuch im saudischen Riad war nicht viel günstiger verlaufen als der von Bush und Rice. In Saudi-Arabien mußte er sich diesmal belehren lassen, statt dies wie üblich selbst zu tun. Das absolutistische Feudalregime in Saudi-Arabien, dessen Überleben maßgeblich vom Schutz durch die Vereinigten Staaten abhängt, ist über den Niedergang der amerikanischen Macht in Mittleren Osten, der einhergeht mit der Zunahme des iranischen Einflusses in der Region, zutiefst besorgt. Zugleich sind die Saudis darüber verärgert, daß die US-amerikanische Irak-Politik zugunsten der Schiiten die Position des Irans im Kräftegleichgewicht der Golfregion weiter gestärkt hat, und das zuungunsten der sunnitisch kontrollierten Feudalstaaten am Golf. Insbesondere aber befürchtet Riad, daß das Feuer des von den US-Besatzern in Irak gelegten, sunnitisch-schiitischen Konflikts über die Grenzen des Zweistromlandes auf Saudi-Arabien und die Golfemirate übergreifen könnte, denn dort leben nicht zu vernachlässigende schiitische Minderheiten.

Nicht zuletzt teilen die Saudis mit den Amerikanern ihre Sorge über die Erfolge der libanesischen Hisbollah. Moralisch, politisch und auch strategisch gestärkt ist die Partei nicht nur als Sieger aus dem israelischen Aggressionskrieg gegen Libanon hervorgegangen, sondern ihre Kämpfer und ihr Anführer Hassan Nasrallah werden in allen arabischen und islamischen Staaten vom Gros der Bevölkerung als Helden verehrt. Wegen der ?Ansteckungsgefahr? der eigenen Bevölkerung wird die Hisbollah von den ?gemäßigten?, am US-Gängelband geführten feudalen oder autokratischen Regierungen Ägyptens, Jordaniens, Saudi-Arabiens und der Golfemirate als direkte Bedrohung gesehen. Aber auch gegen diese ?Bedrohung? ist die Regierung Bush weitgehend machtlos, denn durch ihre einseitige Unterstützung der israelischen Aggression im Sommer hat sie im Libanon alle während der sogenannten Zedernrevolution erzielten strategischen Gewinne wieder verspielt. So kann Washington derzeit nirgendwo mehr seine Hebel ansetzen, weder im Libanon noch in Palästina.

Iran-Politik gescheitert

Auch in der Iran-Frage haben sich die USA in eine Sackgasse manövriert. Da Washington sich keine Alleingänge mehr leisten konnte, hat die Bush-Administration im zurückliegenden Jahr insbesondere auf die Kollaboration der EU-3 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien) im UN-Sicherheitsrat gesetzt. Aber trotz aller Warntöne aus Europa beharrt Iran auf seinem völkerrechtlich verbrieften Recht, Atomanlagen für zivile Zwecke zu entwickeln. Zugleich haben die EU-3 ein deutliches Signal an Washington gesandt, daß sie eine militärische Lösung des Konfliktes ausdrücklich ablehnen. Dennoch hat Washington mit unverhüllten Kriegsdrohungen im Oktober dieses Jahres den Druck erhöht, als es im Persischen Golf drei Flugzeugträgerverbände und die Iwo Jima Strike Group, einen Spezialkampfverband für seegestützte Invasionen, im Oktober still und heimlich im Golf zusammenzog. Zugleich hatte sich die Flugaktivität auf den US-amerikanischen Basen im Mittleren Osten erhöht. Alles deutete auf einen Krieg hin. Zumindest sollten Iran, aber auch Rußland und China das glauben. So wollte man Iran zu politischen Zugeständnissen zwingen und zugleich Rußland und China dazu bringen, im UN-Sicherheitsrat auf amerikanische Sanktionsforderungen einzuschwenken, um den Krieg noch zu verhindern.

Weder Teheran noch Moskau oder Peking sind jedoch auf den Bluff Washingtons hereingefallen, und inzwischen sind die Kampfverbände der US-Marine wieder aus dem Persischen Golf verschwunden. Derweil hat die russische Regierung den Verkauf moderner Flugabwehrsysteme an Iran bestätigt, und sie hilft Teheran auch weiter beim Bau des Atomkraftwerks bei Buschehr. Auch China kooperiert eng mit Iran, mit dem es ein weitreichendes Energieabkommen im Wert von über 100 Milliarden US-Dollar abgeschlossen hat. Weitere gigantische Kooperationsprojekte sind in Planung, der Iran hat im chinesischen Programm zur langfristigen Energiesicherheit einen hohen Stellenwert. Folglich sind weder China noch Rußland an einem Regimewechsel in Teheran interessiert.

Die negativen Auswirkungen des Irak-Kriegs für die USA gehen inzwischen weit über das von ihnen im Zweistromland angerichtete Chaos hinaus. Selbst US-Experten wie Richard Haass, der derzeitige Präsident des ?United States Atlantic Council?, einer der einflußreichsten Denkfabriken des Landes, schätzen, daß die Vereinigten Staaten ihren Einfluß im Mittleren Osten verlieren werden, und daß der Schaden, den die Bush-Administration US-amerikanischen Interessen zugefügt hat, erst in Jahrzehnten wieder behoben werden kann. In der November-Ausgabe des außenpolitischen Magazins Foreign Affairs schreibt Haass sogar, daß ?das Ende der US-Dominanz im Mittleren Osten gekommen ist?. Richard Haass muß es wissen, denn bis 2003 war er in der Bush-Administration Leiter der politischen Planungsabteilung im US-Außenministerium.

Selbst Ankara, das lange Zeit als einer der engsten Verbündeten Washingtons galt, ist inzwischen auf Distanz gegangen. Das Vorgehen der USA im Mittleren Osten fand ohne Rücksicht auf die strategischen Interessen der Türkei statt. Folglich ist Ankara auch nicht an einem US-Angriff auf Iran interessiert, mit dem die Türkei enge wirtschaftliche Verbindungen unterhält. Vorsorglich hatte der türkische Außenminister Abdullah Gül bereits Anfang Mai erklärt, daß die USA ihre Basen in der Türkei nicht für einen Krieg gegen Iran benutzen dürften. Derweil hat sich das Image der einst bewunderten USA in der türkischen Bevölkerung zum Feindbild gewandelt. Fiktive Geschichten, in denen türkische Helden todesmutig gegen gemeine und arrogante US-amerikanische Besatzer kämpfen, sind seit einiger Zeit Kassenschlager in den Kinos und auf den Büchermärkten des Landes.

Verhältnis Rußland–USA

Seit Monaten häufen sich in US-Medien Vorwürfe gegen Rußlands Regierung wegen angeblichen ?Demokratieabbaus?. Sogar das Thema ?Menschenrechte in Tschetschenien? hat man wieder entdeckt. Anfang Dezember bezeichnete der US-Senator Lindsey Graham die Putin-Regierung als ?Ein-Mann-Diktatur?. Der russische Präsident werde zunehmend zu einem ?Problem?, weil er den USA bei der Lösung von Krisen wie Iran nicht helfe. Deshalb forderte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des nächsten US-Senats, Joseph Biden, auch, ?Putin herauszufordern?. Den Startschuß für die neue Schmutzkampagne gegen Rußland hatte US-Vizepräsident Dick Cheney gegeben, als er im Mai dieses Jahres in Litauen vor Regierungschefs des ?Neuen Europas? die Putin-Regierung rüde als ?Gegner von demokratischen Reformen? angriff. Sie wolle ?die Fortschritte des letzten Jahrzehnts zurückdrehen und die Rechte des Volkes auf unlautere und unsaubere Weise beschneiden?, so der US-Vizepräsident. Dann griff Cheney Putin auch persönlich an, weil dieser angeblich ?seine Nachbarn erpreßt und einschüchtert?. Allerdings setzt sich der um die russischen Menschenrechte besorgte Cheney in den heimischen USA vehement für das Recht auf Gefangenenfolter ein.

Derweil dient der mysteriöse Tod des ehemaligen russischen FSB-Offiziers Alexander Litwinenko in London als willkommener Anlaß, den russischen Präsidenten in den westlichen Massenmedien zu diskreditieren und Rußland als ?Gangsterstaat? anzuprangern. Das mafiöse Umfeld jedoch, in dem Litwinenko sich bewegte, insbesondere das Zusammenspiel zwischen ihm und dem aus Rußland geflohenen Mafia-Paten und Multimilliardär Boris Beresowski, in dessen Sold Litwinenko stand, wird in den meisten Berichten bei der Tätersuche tunlichst ausgespart.

Die Vehemenz der giftigen Propagandakampagne gegen Putin reflektiert die Wut der westlichen Imperialisten, daß er ihnen bei ihren Plänen zur billigen Aneignung der russischen Bodenschätze einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Spätestens seit Putin den Betrüger und Yukos-Chef Michail Chodorkowski daran gehindert hat, die von dem über Nacht zum Multimilliardär Gewordenen zusammengeklauten russischen Ölfelder (etwa die Hälfte der russischen Ölreserven) in einem gigantischen Deal an den Westen zu verschachern, sind die neuen Fronten klar. Nach den wilden Privatisierungsorgien unter US-Freund Boris Jelzin hat Putin seit Beginn seiner Amtszeit die russischen Bodenschätze wieder zunehmend unter staatliche Kontrolle gebracht. Über diese Unterdrückung der kapitalistischen ?Menschenrechte? sind die westlichen Imperialisten höchst empört, und sie nutzen daher jede Gelegenheit, Chodorkowski und nun auch Litwinenko der westlichen Öffentlichkeit als Märtyrer und Opfer ?Putins des Schrecklichen? zu verkaufen.

Präsident Putin hat auf die wilden Attacken aus dem Westen bisher souverän reagiert und diese einfach ignoriert. Lediglich in seiner Rede zur Lage der russischen Nation Mitte Mai bemerkte er, daß ?das Gerede vom Ende des Rüstungswettlaufs offensichtlich verfrüht? gewesen sei. Allerdings hat die Stärkung der russischen Streitkräfte unter Putin wieder einen hohen Stellenwert bekommen, und in einer direkten Spitze gegen Washington steht auch die Intensivierung der russisch-kubanischen Beziehungen auf der Agenda Moskaus.

Offensichtlich haben im Kreml die nationalen Interessen Rußlands wieder Priorität, und damit gerät Moskau automatisch auf Kollisionskurs mit den globalen, imperialen Ambitionen Wa?shingtons. Der US-Konfrontationskurs gegen den Kreml wird jedoch die US-Handlungsspielräume in der Welt nicht erweitern, sondern eher einschränken, denn Druck erzeugt Gegendruck.

Dümmliche Kränkung der Chinesen

Die Reihe dümmlich-arroganter Kränkungen, die der chinesische Präsident Hu Jintao während seines Besuchs in Washington Ende April dieses Jahres vor den Augen der Welt erdulden mußte, hat in Peking all jene Kräfte bestärkt, die sich über den wahren Charakter und die Absicht der US-Politik keine Illusionen machen. Unbeeindruckt von der einzig verbliebenen Supermacht, weitet Peking derweil seine wirtschaftlichen, politischen und sogar militärischen Beziehungen in einem breiten Band von Ländern aus, sogar in jenen, die sich traditionell im Fahrwasser der Vereinigten Staaten befunden haben. Und Wa?shington muß ohnmächtig zusehen. Das gilt sogar für Saudi-Arabien und Lateinamerika.

Zugleich hat der Widerstand gegen die Willkür der ungezügelten Machtentfaltung der USA in der Region Zentralasien eine strategische Dimension mit formeller Organisation bekommen. So gehören Kirgisien, Kasachstan, Tadschikistan und Usbekistan bereits zu der von Rußland und China ins Leben gerufenen Schanghai Kooperationsorganisation (SCO), deren Ziel es ist, die Expansion der USA in Zentralasien zurückzudrängen. Der Rauswurf der US-Luftwaffe aus ihrer Basis in Usbekistan im November 2005 ist ein direktes Resultat dieser Politik. Ebenso die Einschränkung der US-Operationsmöglichkeiten auf ihrem Stützpunkt in Kirgisien,verbunden mit der Erhöhung der dafür zu entrichtenden Jahresmiete von zwei auf 150 Millionen. Zugleich setzt sich Moskau innerhalb der SCO für die Aufnahme Irans ein.

Lateinamerika auf ?Abwegen?

Bis vor kurzem noch galt diese Region unbestritten als US-amerikanischer Hinterhof. Inzwischen schlägt das politische Pendel jedoch gegen Wa?shington aus. Nach über einem Jahrzehnt der von den USA aufgezwungenen neoliberalen Wirtschaftspolitik ist die Region so arm wie zuvor, nur daß die Armen noch ärmer und die Reichen noch reicher geworden sind. Als Resultat hat sich an der Basis in ganz Lateinamerika ein scheinbar unaufhaltsamer Gegentrend entwickelt, der zur Folge hatte, daß sich inzwischen die wichtigsten politischen Entwicklungen außerhalb der direkten Einflußmöglichkeiten der US-Regierung abspielen.

Die große Linie wird nicht mehr von der US-Regierung vorgegeben. Statt dessen wird die Entwicklung charakterisiert durch einen Wettbewerb zwischen zwei verschiedenen linken Richtungen, nämlich zwischen den eher europäisch-sozialdemokratisch gefärbten sozialistischen Regierungen Brasiliens und Argentiniens einerseits und den linkssozialistischen Regierungen in Venezuela und Bolivien andererseits. Und in jüngster Zeit sind Nikaragua und Ecuador hinzugekommen, deren neue Staatsführungen irgendwo zwischen diesen beiden linken Richtungen liegen. In all diesen Ländern sind linke Kräfte in demokratischen Wahlen an die Regierung gekommen. Sie alle lehnen das von den Vereinigten Staaten und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgezwungene Ausbeutersystem der neoliberalen ?freien Marktwirtschaft? ab, was für Washington eine ständige Provokation darstellen muß. Da der US-Imperialismus sich aber im irakischen Morast festgefahren hat, scheint ihm in Lateinamerika die Kontrolle entglitten zu sein. Und zu allem Überfluß hat auch noch China begonnen, das von den USA hinterlassene Vakuum in der Region zu füllen.

Für viele Länder wie Brasilien und Argenti?nien ist China bereits in den Rang des wichtigsten Handelspartners aufgestiegen. Und das war erst der Anfang, denn Peking plant gemeinsam mit den Regierungen der Region innerhalb der nächsten zehn Jahre 100 Milliarden US-Dollar in Südamerika zu investieren. Besonders verärgert ist Washington jedoch darüber, daß China in die traditionell den USA vorbehaltene Rolle geschlüpft ist und damit begonnen hat, etliche lateinamerikanische Armeen auszubilden und auszurüsten.

Der Versuch der neokonservativen Kriegstreiber der Bush-Administration, mit Hilfe des Irak-Krieges die strategischen Energiereserven des Mittleren Osten unter US-Kontrolle zu bringen und zugleich Irak zum Ausgangspunkt für die gewaltsame Umgestaltung des ?Größeren Mittleren Ostens? zu machen, der in das neoliberale Globalisierungskonzept der US-Konzerne gezwungen werden sollte, ist gescheitert. Zugleich ist das von den Neokonservativen propagierte Ziel der ?Full Spectrum Dominance?, d.h. der globalen Dominanz der USA auf allen Gebieten und in allen Regionen, zu einer Schimäre geworden. Zwar hat der schnelle Sieg über die marode irakische Armee die Überlegenheit der US-Militärtechnik erneut demonstriert, aber die anschließende Unfähigkeit Washingtons, dem besiegten Land seinen Willen aufzuzwingen und es zu kontrollieren, hat der Weltöffentlichkeit gezeigt, daß die amerikanische Supermacht auf tönernen Füßen steht.

Nach Angaben des Pentagon führt der irakische Widerstand derzeit im Tagesdurchschnitt über 100 Angriffe gegen die US-Besatzer durch. Washington, unterstützt von den westlichen Medien, versucht dagegen, den Widerstand zu delegitimieren, indem es ihn pauschal auch für die verbrecherischen und sektiererischen Terroranschläge gegen irakische Zivilisten auf belebten Marktplätzen und in Moscheen verantwortlich macht. Wer jedoch tatsächlich hinter diesen Anschlägen steckt, ist nach wie vor unklar. Die Frage nach dem ?Cui bono?, den Nutznießern, ist trotz aller gegenteiligen Verlautbarungen Wa?shingtons klar zu beantworten, folgt die US-Strategie in dem Land doch dem uralten Prinzip aller Imperialisten, nämlich zu teilen und zu herrschen. Aber wie auch immer man zum irakischen Widerstand stehen mag, die Tatsache, daß die Welt heute ganz anders aussieht als wir noch vor wenigen Jahren bei der extrem aggressiven Haltung der USA befürchtet hatten, die Tatsache, daß die Vertreter Washingtons auf internationalen Foren inzwischen bescheidener auftreten, und die Tatsache, daß die USA seither keine weiteren Kriege, z.B. gegen Iran und Syrien, geführt haben, das alles ist zum größten Teil dem völkerrechtlich legitimierten irakischen Kampf gegen die brutalen und schießwütigen US-Besatzer zu verdanken.

Gespeichert
pfaelzer
Sr. Member
****
Beiträge: 446


« Antworten #26 am: Dezember 21, 2006, 11:05:14 »

Was geht jetzt hier eigentlich ab ?

Wie kann es sein, dass irgendwelche Kommunisten ein Thailandforum zumüllen mit ihrer Propaganda?

Ich habe gedacht, es gibt hier seit kurzem einen Administrator?

Ich einen Vorschlag zur Güte, wir benennen dieses Forum um , und zwar von Tip Forum Thailand in Tip Forum Bolschewismus. Dann weiss jeder, was er hier zu erwarten hat.
Gespeichert
Yangoon

Beiträge: 1.613


« Antworten #27 am: Dezember 22, 2006, 12:24:27 »

Hallo Pfaelzer


Was regst du dich eigentlich auf (Oder muss ich jetzt schon sagen, was regst du dich nach meiner Meinung auf)

Natürlich kann ich dem geschriebenen nicht so ganz Recht geben, aber doch bitte Djai Jen Jen....

Eine Geschichte, nett Gegoogelt, nett abgeschrieben, selber erlebt (Das gibt es manchmal wirklich)

Ich kam gerade aus dem Zug aus Dresden (Upps , habe ich mich jetzt verraten) am Alexanderplatz war ich in ner Kneipe. Da sass doch so ein Neger da (Neger, phui , wer so was sagt ist Nazi) und hat mich  igendwie dumm angemacht. Ich war geladen. Bin dann Richtung Friedrichsstrasse gelaufen (Ja, die gab es damals , wir reden von der DDR oder!)

Dann kam ein Penner daher und wollte nen Zehner. ich nein gesagt , bin doch arrogant. [Traurig!] Dann kammen zwei Herren daher in Ledermaenteln. Haben wir gesagt ,wie ich heisse. War schon Klasse, die kannten meinen vollen Namen (Den kennnt der Buci biss heute nett)
Gut auf die Wache. Das war doch normall so damals. Die haben mir etwas erzählt von Ministerium des Inneren e.t.c.

Da sass ich in einem Raum an einem Tisch und habe gewartet. Und ich habe gewartet viele Stunden... Die Zigaretten gingen mir aus. Ich rauchte Karo. Ich habe gewartet ... Ich bin mir sicher ,du kannst es nicht begreifen. Du hockst für Stunden da, weisst nett was du verbrochen hast. Du musst da hocken und natuerlich gehen dir die Zigaretten aus.
Du hockst da und weisst nett was du verbrochen hast. Hast du das jemals erlebt Khun Pfaelzer? Oder Khun Roy?
Nach vielen Stunden kam ein Herr daher und hat mir Zigaretten gebracht. [:p] Malboro nett Karo [Traurig!]

Er hat mich gefragt, wohin willst du? Ich meinte nur zurueck nach Dresden [:0] Gut, bin nach Dresden zurueckgefahren.

Ein paar Tage spaeter hatte ich eine Karte im Briefkasten. [:0]
Von der Bautzener Straße... [:0]

Zwecks Klärung eines Sachverhalts... [Traurig!]


Kollege Pfälzer: Ich kann dir genau sagen wie die Bautzener Strasse aussah. Da brauch ich kein Buch dazu. Ich kann dir sagen wie man sich füellt wen man Stundenlang gegen Wände starrt. Auch dazu brauche ich kein Buch!!!!!! Ich weiss es ,weil ich es erlebt habe!!!!!

Yangoon

« Letzte Änderung: Dezember 22, 2006, 01:21:09 von Yangoon » Gespeichert
pfaelzer
Sr. Member
****
Beiträge: 446


« Antworten #28 am: Dezember 22, 2006, 12:44:53 »

Hier die Biographie eines typischen "Junge Welt" Lesers:

Horst Mahlers schwindliger Lebenslauf

Horst Mahler (* 23. Januar 1936), der berühmt-berüchtigte Rechtsanwalt - seit vier Wochen sitzt er (wieder einmal) in der Justizvollzugsanstalt Cottbus-Dissenchen - hat der chronologischen Reihenfolge nach etwa folgenden politischen Lebenslauf:

Elternhaus Nazis, auch nach 1945
FDJ-Mitglied in der DDR
gründet "Mahler-Gruppe" als Schüler in Westberlin
Mitglied schlagende Verbindung "Thuringia" als FU-Student
1956 SPD-Mitglied
1959 SDS-Mitglied
Mitglied Vereinigung Unabhängiger Sozialisten (VUS)
1961 SPD-Austritt
nach 1964 erfolgreicher Wirtschaftsanwalt, VUS-Austritt
1966 Gründung einer geheimen "Novembergesellschaft", später Republikanischer Club (RC)
1969 Gründung "Sozialistisches Anwaltskollektiv" (zusammen mit späterem MdB Ströbele, Grüne)
1970 Gründung "Rote Armee Fraktion" (RAF), Mahler wird Terrorist
Juni 1970, über DDR zu PLO-Waffentraining nach Jordanien, zusammen mit Baader etc.
ebenda Leiter eines "Volksgerichtshofs", fällt Todesurteil über mitreisenden "Verräter" Homann, dessen sofortige Erschießung von PLO verhindert wird
1970, RAF-Bankräuber in Berlin (nach Festnahme durch späteren Bundesjustizminister Schily verteidigt)
1972, mit Ermordung der israelischen Olympiateilnehmer durch "Schwarzen September" einverstanden
1973, Beitritt zur maoistischen "Roten Hilfe"
1974, wird von RAF ausgeschlossen
1975, bekennt sich zur maoistischen KPD/AO
1978, späterer Bundeskanzler Schröder wird sein Verteidiger
1979, distanziert sich von KPD/AO
1980, Sympathisant der GRÜNEN, zeiweise auch Werbung für FDP
1988, wieder Wirtschaftsanwalt
2000, NPD-Eintritt
2003, NPD-Austritt (vielleicht nur formal)
2003, Gründung "Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten" (VRBHV)
2004, Mitbegründer, Mitglied "Das deutsche Kolleg"


Die Frage drängt sich auf, ob Mahler sich vielleicht die ganze Zeit überhaupt nie geändert hat? Als nächstes wäre jetzt vielleicht die LINKS-Partei dran?    
   




Kreuzberger






Gespeichert
pfaelzer
Sr. Member
****
Beiträge: 446


« Antworten #29 am: Dezember 22, 2006, 01:08:34 »

Hier ein offener Brief des "Junge Welt" Lesers und wohl demnächst Mitglied der Linksparte Horst Mahler an den iranischen Präsidenten.
Mahler schrieb diesen Brief, in dem er auf sich auf die derzeit in Teheran stattfindende Holocaust-Konferenz bezieht, am 14. November 2006, einen Tag vor seinem Haftantritt aufgrund von Volksverhetzung.

“Eure Exzellenz, hochverehrter Herr Präsident!
Gott ist der Eine, der Allmächtige, der Allgegenwärtige und Allwissende. Er wirkt in der Welt durch die Völker, die lebendige Geister sind – und als solche Erscheinungen des Einen in vielfältiger Gestalt. Völker, die Staaten sind, sind Gestalten Gottes (Hegel). Gott ist in der Welt und die Völker sind in Gott. So ist er auch der Unendliche.
Das Leben der Völker ist die Weltgeschichte als die Qual Gottes. In ihr begegnet Gott sich selbst, um sich selbst zu wissen. Auf dem Weg zu sich selbst überläßt er nichts dem Zufall. In der Weltgeschichte geschieht alles aus Not-wendigkeit, die Er selbst ist.
Herr Präsident, Sie haben mit Ihrer Anregung, in Ihrer Hauptstadt eine Konferenz zur Prüfung der Geschichtsschreibung über den behaupteten, aber nie bewiesenen Völkermord an den europäischen Juden durch das Deutsche Reich unter seinem Führer, Adolf Hitler, eine weltgeschichtliche Tat gesetzt. Zum ersten Male hat durch Sie – hochverehrter Herr Präsident – eine große, starke und in der Welt geachtete Nation, deren kulturelle Wurzeln tief in das Altertum des Weltkreises hinabreichen, geschichtsmächtig die Frage aufgeworfen, deren wahrheitsgemäße Beantwortung die größte Weltmacht, die in der Geschichte je hervorgetreten ist, stürzen wird – die Macht des Judentums.
Es ist die Macht, die auf Moses Gebot und Verheißung hin zielstrebig in Jahrtausenden errichtet wurde: “Du wirst vielen Völkern leihen, aber du wirst von niemandem borgen. Und der Herr wird dich zum Haupt machen und nicht zum Schwanz, und du wirst oben schweben und nicht unten liegen“ (5. Mose 28, 12-13). Im Judengeist ist der absolute Wille zur mammonistischen Versklavung der Völker zur göttlichen Gestalt geworden – als Herausforderung für die Völker, Mammon zu entsagen, den Wucher zu überwinden und sich als selbstbewußte Volksgemeinschaften im Sinne eines nationalen Sozialismus zu verfassen, wie ihn auch der Prophet Mohammed lehrt. Die Juden haben sich die Verheißung ihres Propheten Jesaja erfüllt, die da lautet: “Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige werden dir dienen … Und deine Tore sollen stets offen stehen, weder Tag noch Nacht zugeschlossen werden, daß der Heiden Macht zu dir gebracht und ihre Könige herzugeführt werden. Denn welche Heiden oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Heiden verwüstet werden“ (Jes. 60, 10-12).
Der Juden Macht beruht nicht auf eigener Leistung. Sie ist die Frucht von Wucher, Raub, Lug, Betrug und Verführung.
Kein Geringerer als der Heiland Jesus Christus selbst hat uns vor den Juden gewarnt. Er sprach zu ihnen: “Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben“ (Joh. 8, 44).
Als Verteidiger von Bürgern des Deutschen Reiches, die wegen Bestreitens des “Holocausts“ von der verdeckten Fremdherrschaft auf Deutschem Boden verfolgt und ins Gefängnis geworfen werden, habe ich – der ich selbst ein Leben lang an die Saga von der Judenvernichtung geglaubt habe – mich notgedrungen mit der offiziellen Holocausthistoriographie und mit den Schriften der “Revisionisten“ eingehend befassen müssen. Danach besteht für mich nicht mehr der geringste Zweifel, daß das Holocaustdogma die größte Lüge der Weltgeschichte ist. Auf dieser Lüge – mehr noch als auf der Verfügung über die Dollar-Raubwährung – beruht heute die Jüdische Macht. Diese ist deshalb ein Riese auf tönernen Füßen (Daniel 2, 33-35).
Die Juden wissen das. Deshalb werfen sie – wohin immer ihre Macht reicht – diejenigen ins Gefängnis, die die Wahrheit über den “Holocaust“ laut und furchtlos aussprechen. Aber ist die Wahrheit erst einmal heraus, kann keine weltliche Macht sie mehr aufhalten. Und Gott wird gewiß nicht der Lüge zu Hilfe eilen. Diese Wahrheit ist der Stein, der ihnen jetzt auf die tönernen Füße fällt und diese zerschmettert.
Sie, Herr Präsident, haben der Wahrheit die Tore weit geöffnet. Wegen dieser Tat werden die Völker Ihrer ewig gedenken als des Erlösers von der Jüdischen Knechtschaft.
Es scheint – u.a. – die heilsgeschichtliche Bestimmung des Jüdischen Volkes zu sein, die arischen Völker im Kampf zur Überwindung des völkermörderischen Gottes Jahwe zu einen.
Ich erlaube mir die Anregung, gleichlaufend mit den Bemühungen Ihres Landes, die Holocausthistoriographie zu prüfen, unter Beteiligung von Geistesschaffenden aus verschiedenen Völkern ein Forschungsvorhaben auf den Weg zu bringen, das der Frage nachgeht, warum Juden zu allen Zeiten bei allen Völkern, in denen sie in wahrnehmbarer Zahl auftraten, angefeindet und verfolgt wurden.
Ich bin dieser Frage im Verbotsverfahren gegen die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) vor dem “Bundesverfassungsgericht“ mit einem ausführlichen Schriftsatz nachgegangen. Dafür wurde ich von den Gerichten der verdeckten Fremdherrschaft zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt. Ich werde morgen, am 15. November 2006 diese “Strafe“ antreten.
Zu meinen diesbezüglichen Studien wurde ich von Bernard Lazare, einem im 19. Jahrhundert in Paris wirkenden Jüdischen Gelehrten ermutigt, der in seinem umfänglichen Werk “L’Antis?mitisme“ schrieb:
“Wenn die Feindschaft und die Abneigung gegen die Juden nur in einem Lande und in einer bestimmten Zeit bestanden hätte, wäre es leicht, die Ursache dieser Wut zu ergründen. Aber im Gegenteil, diese Rasse ist seit jeher das Ziel des Hasses aller Völker gewesen, in deren Mitte sie lebte. Da die Feinde der Juden den verschiedensten Rassen angehörten, die in weit voneinander entfernten Gebieten wohnten, verschiedene Gesetzgebung hatten, von entgegengesetzten Grundsätzen beherrscht waren, weder dieselben Sitten noch dieselben Gebräuche hatten und von unähnlichem Geiste beseelt waren, so müssen die allgemeinen Ursachen des Antisemitismus immer in Israel selbst bestanden haben und nicht bei denen, die es bekämpfen.“
Zu meiner Verteidigung hatte ich aus der mehrtausendjährigen Geistesgeschichte der Judenfrage reichhaltiges Material zusammengetragen. Herr Präsident, Sie mögen mir meine Unbescheidenheit verzeihen, wenn ich Ihnen dieses Material auf einer Daten-CD zugänglich mache.
Vielleicht wird es nicht ausreichen, die Judenheit bezüglich der Holocaustreligion der Lüge zu überführen. Die Völker werden den Juden wohl auch den Heiligenschein des “ewigen Opfervolkes“ nehmen müssen. Erst dann werden die Völker das wahre Antlitz des Auserwählten Volkes Jahwes wahrnehmen können – und sich schaudernd davon abwenden. Dann erst ist die Macht der Judenheit endgültig dahin.
Die Forschungsergebnisse zur Aufhellung der wesenhaften Gründe der Judenfeindschaft – dargelegt von den dafür berufenen wissenschaftlichen Einrichtungen Ihres Landes – werden das Jesus-Wort an die Juden erfüllen, das da lautet:
“So ihr bleiben werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh. 8, 31-32).
Herr Präsident, Ihr Eingreifen in die Speichen des Rades der Weltgeschichte wird den Plan Jahwes vereiteln, den er durch seinen Propheten Jesaja wie folgt verkünden ließ:
“Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und grimmig über all ihr Heer. Er wird sie verbannen und zum Schlachten überantworten. Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufgehen wird und die Berge von ihrem Blut fließen“ (Jesaja 34, 2-3)
Die Völker werden leben. Die Juden werden leben, wenn ihr böser Geist Jahwe durch den liebenden Gott überwunden ist, der sich in seiner Schöpfung, den vielfältigen Völkern, als sein Selbst erkennt. Dann wird auch Israel, der Möchtegern-Staat, von der Landkarte gestrichen werden, wie Sie, Herr Präsident, es vorausgesagt haben.
Der Eine Gott, in dem wir alle seine geliebten Kinder sind, segne Sie und schenke Ihrem Werk die Früchte, die es verdient und nach dem die Völker sich sehnen.
Ihr Ihnen sehr ergebener
Horst Mahler

Gespeichert
Seiten: 1 [2] 3 4 ... 10
Drucken
 
Gehe zu: